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Sonntag, 4. Dezember 2022

Atlantis und Palästina/Israel- Versuch einer Zusammenschau neuer ERKENTNISSE MIT BIBLISCHEN UND GEISTESWISSENSCHAFTLICHEN FAKTEN- VON LAD Uwe A. E. Rosenkranz


 

 










 

Früheste landwirtschaftliche Praktiken in Palästina7500 v. Chr. Schatzhöhle bei Nachal Mischmar wird gefüllt4. Jahrtausend v. Chr. Verwendung von Gemeinschaftsgräbern in Palästina3300 – 3000 v. Chr. Kupferobjekte für den kultischen Gebrauch aus Palästinaca. 3200 v. Chr. Zustrom von Migranten nach Palästinaca. 3200 v. Chr. Früher Gebrauch von Elfenbein in Palästina und Mesopotamienfrühes 3. Jahrtausend v. Chr. Gründung der Stadt Hazorca. 2700 v. Chr. Anbetung des Gottes Ges verbreitet sich in Palästinaca. 2000 v. Chr. Kanaanäische Siedlung in Palästina2000 v. Chr. Früheste Nutzung von Aquädukten in Palästina2000 v. Chr. Viele Gruppen siedeln in Palästinaca. 1900 v. Chr. Bevölkerungsdichte in Transjordanien nimmt abca. 1800 v. Chr. Menschen von Rhodos treiben Handel mit Ugarit und anderen Städten in Syrien-Palästina16. Jahrhundert v. Chr. Bronzetafel mit einem kanaanäischen Würdenträger in Hazor15. Jahrhundert v. Chr. Ägypten nimmt Hazor ein14. bis 15. Jahrhundert v. Chr. Beschneidung wird ein Ritus für die Ehe1500 v. Chr. Orthostat eines Löwen aus dem Tempel in Hazor1500 – 1200 v. Chr. Stelen aus dem kanaanäischen Tempel von Hazor1500 – 1200 v. Chr. Tempel von Hazor errichtetca. 1480 v. Chr. Die Israeliten besiegen mehrere Könige1405 v. Chr. Palästina wird von Habiru bedroht14. Jahrhundert v. Chr. Tontafeln mit Keilschrift aus Palästina14. Jahrhundert v. Chr. Anwesenheit der Horiter in Palästina14. Jahrhundert v. Chr. Zweite israelitische Besiedlungswelle im Land14. Jahrhundert v. Chr. Kanaanäische und amoritische Stadtstaaten im politischen Umbruchspätes 13. Jahrhundert v. Chr. Verwendung von Eisen beginnt in Palästinaca. 1300 v. Chr. Seevölker dringen in die Küstenregionen Palästinas12. Jahrhundert v. Chr. A. Palestine m) (“Philistine[s]”) can be traced to one of the sea-peoples who invaded the coastal regions early in the 12th cent. B.C. They are referred to in Egyptian records as prst (Egyptian lacked a… The International Standard Bible Encyclopedia, Revised, Bd. 3, S. 633 (einmal) Iron Age of Canaan was drastically changed by the “Great Catastrophe,” an event that took place around the beginning of the 12th century at the end of the Bronze Age, destroying nearly 50 cities… Philister migrieren nach Palästina12. Jahrhundert v. Chr. Philister I. Altes Testament – II. Archäologie und Ikonographie I. Philister (hebr. פְּלִשְׁתִּים/pelištîm; LXX φυλιστιείμ/phylistieím [12×] und ἀλλόφυλος/allóphylos [269×]; äg. pl/rst) bewohnen nach bibl. Darstellung das »Land der Ph.« (Gen 21,32; Ex 13,17; 1Sam 30,16 u.ö.), für jüdäische Erzähler am konkretesten das Gebiet von Asdod über Gath und Ekron bis an den Rand Kernjudas (1Sam 5,1–12; 6,1), und werden von einer einheitlich handelnden Gruppe von fünf »Fürsten« (Jos 13,3; Ri 3,3; 16,5; 1Sam 5,8 u.ö.) bzw. Königen (Gen 26,1) mit Sitz in → Gaza, → Askalon, → Asdod, → Ekron und → Gath (→ Pentapolis) geführt (1Sam 6,4. 16f.; Jos 13,3). Sie sind gefährliche Nachbarn und Gegner. Dies Bild begegnet v.a. in den Samuelbüchern (vgl. Ri 13–16). Gegen sie ist → Saul/Israel nur anfangs erfolgreich, während → David die Ph. immer besiegte, zunächst unter Sauls Ägide, dann selbständig zw. Saul und den Ph. agierend, später als Lehensnehmer des philistäischen Gath-Herrschers Achis (griech. Anchises). Schließlich dem philistäischen Einfluß entwachsend, schlägt er in einer Feldschlacht die Ph. südwestlich Jerusalems endgültig (2Sam 5) und nimmt ihnen die Zügel der Macht aus der Hand (2Sam 8,1f.). Die narrativen Texte enthalten Details, die sich nicht immer der prodavidischen und antiphilistäischen Haupttendenz fügen: z.B. Einfluß -und Machtgrenzen der Ph. (1Sam 27,4; 1Kön 2,39–46; 15,27; 16,15; Am 6,2); in der Saul-/Davidzeit ist von (zeitweiligen oder dauerhaften?) »Posten« der Ph. die Rede (1Sam 10,5; 13,3f. 23 → Gibea; 13; 14. 1. 4. 11 Michmas; 2Sam 23,14 → Bethlehem), Razzien (eine allseitige Dauerstruktur 1Chr 7,21; 8,13) sowie einem Umfassungsangriff im Norden des zu Sauls Einflußsphäre gehörenden samarischen Gebirges in der Ebene → Jesreel (1Sam 31). David gewinnt jedenfalls an den Philisterkämpfen, an denen Saul scheitert (1Sam 31), Profil und Statur des Staatsgründers. Dies Bild verrät seine Herkunft aus der rückwirkend gestaltenden Zeit des 7. und 6. Jh. Es deutet mit der Aufzählung der buntgemischten davidischen Gefolgschaft seiner Früh- (2Sam 23,8–39; Karte: BN 109, 2001, 18) sowie seiner etablierten Königszeit (2Sam 15,18) die ethnische Durchlässigkeit und Gemengelage (mit connubium/commercium) zw. Bergjuda, der Schefela (Hügelland) im Westen und der Küstenebene mit den jeweiligen Bewohnern an (Ri 14f.; 2Sam 6,1–11 u.ö.). Offenbar hat sich zw. hist. Saul-/Davidzeit und Endgestaltung der Saul-/Daviderzählungen in der Elite aus Konkurrenz- und Abgrenzungsgründen das pauschal-polemische Philisterbild geformt, das keineswegs der zeitgenössischen Realität entsprochen haben muß. Zeph 2,4–7 (ausgehendes 7. Jh.) und Ez 25,15f. (frühes 6. Jh.) findet es sich krit.-negativ gebündelt und verfestigt, wie es pauschal rückwirkend die Saul-/Daviderzählungen geprägt hat. Hist. (s. auch II.) sind die Ph. in derselben Zeit des Zusammenbruchs der spätbronzezeitlichen Staaten- und Wirtschaftswelt (12.–11. Jh. v.Chr.), in der auch spätere israelit. Gruppen im zentralpaläst. Gebirge siedelten, im Rahmen von Umschichtungen und Wanderbewegungen u.a. aus der Ägäis (bibl. Kaphtor, akkad. kaptarta, ugar. kptr, äg. kftjw = Kreta) kommend (Am 9,7; Jer 47,4; Ez 25,17f.; Gen 10,14; 1Chr 1, 12), an die südlevantinische Küste gelangt. Dort haben sie sich als waffengeübte (Goliath [griech. Alyattes] aus Gath, den ein Mitkämpfer Davids besiegte [2Sam 21,19], ehe ihn David selbst [erzählerisch] nochmals tötete [1Sam 17]) Krieger-/Händlerschicht mit der spätbronzezeitlichen (»kanaan.«) Urbanbevölkerung verbunden. Als Handel Treibende waren sie am Absatzmarkt im Bergland interessiert wie an der Lieferung dortiger Landwirtschafts- und Viehzuchtprodukte zu Selbstversorgung und Handel. Bildete die eher urbane Küstenebene die dynamische »Erste Welt«, so das dörfliche Berg-Hinterland die rohstoffliefernde »Dritte Welt«. Sicherung der Verbindungen und Märkte organisierten die Philistokanaanäer effizient sowohl durch eigene Ordnungskräfte (Posten der Ph.) als auch in Dienst Genommene (z.B. David). Auseinandersetzungen sowie Einrichtung von »Posten« konnten beiderseits unterschiedlich als Handel und Entwicklung sichernde Maßnahmen oder repressive Besatzung angesehen werden. Sobald sich das Hinterland zu organisieren begann (David) und regionalwirtschaftlichen Interessen entsprach, konnten die Küstenhändler auf militärische oder zivile Sicherungsposten und Zwangsmaßnahmen verzichten, wie ab dem 9. Jh. geschehen. Wechselvoll(er) wird das Verhältnis zw. Berg-Juda und den Küsten-Philistokanaanäern seit dem Eingreifen der Assyrer (→ Mesopotamien) in Palästina. Ob vorher schon → Josaphat (2Chr 17,11) nach Westen ausgriff (als Juniorpartner des Nordreiches)? Bei Usia mag diese Situationsstruktur wahrscheinlich sein (2Chr 26,6f.). Blieb Juda (Ahas) 734 v.Chr. zunächst durch Unterwerfung unter → Assur unbehelligt, während die Küsten-Ph. zw. die Interessen Assyriens und Ägyptens gerieten, führte → Hiskia eine Koalition gegen Assur an und unternahm (mindestens) einen Vorstoß gegen die Küste (2Kön 18,8). Hiskia zahlte einen hohen Preis: Unterwerfung und Verlust der zwischenzeitlich in Judas Einfluß geratenen Schefela einschließlich wichtiger Städte am Westrand Judas (u.a. → Lachish, Aseka, → Beth-Shemesh). Das wechselnde Schicksal Judas gegenüber Küste und Schefela, wirtschaftlicher Aufstieg letzterer im Rahmen der pax Assyriaca (Ekron: bedeutendes Öl-/Textilverarbeitungszentrum von 24 ha), die ebenso ass. unterworfen waren, aber wirtschaftlich mehr florierten, wenn auch Verdienstmöglichkeit durch Oliven-/Woll-Lieferung aus Juda nach Ekron bestand und Jerusalems Umfang im 7. Jh. auf über 40 ha stieg: diese Erfahrungen und Empfindungen bündeln sich in Aussagen wie Zeph 2,5 und Ez 25,15f. und verfestigen sich, rückprojiziert, in 1Sam. Das pauschal-negative Bild der Ph. im 10. Jh. hat also in wirtschaftlicher Dominanz Philistäas im 11./10. Jh. (Karte: Tel Aviv 27, 2000, 86 Fig. 4) einen hist. Kern. Es wird durch rel. Abneigung (Jes 2,6) gegen die »unbeschnittenen Ph.« (1Sam 17,26) und ihre mächtigen (2Kön 1) abzulehnenden bzw. spottwürdigen (Ri 16; 1Sam 5) Götter sublimiert und nur wenig gemildert dadurch, daß in der Endzeit (Sach 9,6) sogar Ph. JHWH-gläubig werden. E.NOORT, Die Seevölker in Palästina (Palaestina Antiqua 8, 1994) ♦ C.S.EHRLICH, The Philistines in Transition (SHCANE 10, 1996) ♦ P.MACHINIST, Biblical Traditions: The Philistines and Israelite History, in: E.D.OREN (Hg.), The Sea Peoples and Their World: A Reassessment (UMM 108 = UMSS 11, 2000, 53–83) ♦ G.LEHMANN, The »Sea People Phenomenon«, in: R.EICHMANN/H.PARZINGER (Hg.), Migration und Kulturtransfer, 2001, 411–426 ♦ H.M.NIEMANN, Nachbarn und Gegner, Konkurrenten und Verwandte Judas: Die Ph. zw. Geographie und Ökonomie, Gesch. und Theol., in: U.HÜBNER/E.A.KNAUF (Hg.), Kein Land für sich allein, FS M.Weippert (OBO 186, 2002, 70–91). Hermann Michael Niemann II. Das Bild der Ph. (hebr. פְּלִשְׁתִּים; äg. pl/rst) wird aus fremdbestimmten Texten und Reliefs gewonnen. Sie gelten als Feinde der Ägypter, Israeliten und der Assyrer. Eigene Texte von ihnen sind nichtbekannt. In Tell el-Fārʿa (Süd) fand man anthropoide Sarkophage zusammen mit sog. Philisterkeramik. Diese bichrome Ware wurde zum Kennzeichen philistäischer Kultur. Der Kopfschmuck auf Sarkophagen aus → Beth-Shean, der dem der Reliefs in Medinet Habu ähnelte, verbindet die Ph. (1Sam 31,10) und die Ägypten bedrohenden Seevölkergruppen (plst, dnjn, šklš, ṭkr, šrdn, trs). Weil die Seevölker (in einem Text des achten Regierungsjahres Ramses’ III.) prahlen, sich der ganzen Levante zu bemächtigen, entstand das Bild eines verheerenden Seevölkersturms, der alle Wirren der ausgehenden SB-Zeit ausgelöst haben soll. In diese Theorie wurde ein dramatischer Briefwechsel zw. den Herrschern von → Ugarit und → Zypern einbezogen, der kurz vor dem Untergang Ugarits datiert (TUAT I/5, 508ff.). Weiterhin wurde vielfach eine Brandschichtenarchäologie praktiziert, die die Seevölker für alle Verwüstungen am Ende der SB-Zeit verantwortlich machte. Dieses Bild muß jedoch erheblich korrigiert werden. In Medinet Habu werden die plst nur bei der Landschlacht (MH Plate 32) und Seeschlacht (MH Plate 37) als Angreifer dargestellt. Auf allen anderen Reliefs von Kriegen und Paraden fungieren sie als Hilfstruppen der Ägypter (MH Plate 9. 17. 24. 72). Ikonographisch wird somit ein Bild von in einen Aufstand geratenen Hilfstruppen, angefüllt mit ägäischen Piraten, vermittelt. Bei Grabungen wurde die internationale Mischkultur der Küstenebene zu wenig reflektiert, vielmehr alles »Fremde« in Gegenüber zu Bergjuda gebracht. Die Ph. sind jedoch eher geographisch als ethnisch zu deuten und als Philistokanaanäer zu charakterisieren. Daß sich bei den Ph. aber verstärkt ägäisch/zypriotische Tradition findet, ist wahrscheinlich. Die Bez. der philistäischen Fürsten der Pentapolis als serānîm, (vor)griech. tyrannos, zeigt nicht-sem. mediterrane Tradition. Der sem. nicht ableitbare Name Achis (’kyš) taucht in der dynastiebewußten Tempelbauinschrift in Ekron (7. Jh.) wieder auf (1Sam 21,10ff.), außerdem der Name einer unbekannten Göttin Ptyh (TUAT Erg. 189f.). Archäologisch und inschriftlich gewinnen die Ph. ein eigenes Profil unter ass. Besatzung im 7. Jh. V.a. die Ausgrabungen von Ekron zeigen ihre wirtschaftliche Kraft. Weitere Philistiaca haben in bezug auf die Herkunft ihre Beweiskraft verloren. Die anthropoiden Sarkophage gehen auf äg. Tradition zurück. Die lokal gefertigte Myc IIIC 1b-Ware (Keramiktyp mykenischer Herkunft) und ihre bichrome Nachfolgerin sind eher als neu produzierte Luxusware zu sehen als an einen ethnischen Träger gebundene Keramik. Die Kleinplastik zeigt eine vielfältige Beeinflussung. Lokaltraditionen der SB-Zeit sowie äg. und ägäischzypriotische Elemente spielen hier eine Rolle. – Das → Pantheon (: I.) der Ph. ist eindeutig west-sem. H.H.NELSON, Medinet Habu, 2 Bde., 1930/1932 (MH) ♦ M.WÄFLER, Nicht-Assyrer neuass. Darstellungen (AOAT 26, 1975) ♦ A.STROBEL, Der spätbronzezeitliche Seevölkersturm (BZAW 145, 1976) ♦ T.DOTHAN, The Philistines and Their Material Culture, 1982 ♦ J.F.BRUG, A Literary and Archaeological Study of the Philistines (BAR 265, 1985) ♦ B.CIFOLA, Ramses III and the Sea Peoples: A Structural Analysis of the Medinet Habu Inscriptions (Or. NS 57, 1988, 275–306) ♦ R.SCHMITT, Philistäische Terrakottafigurinen, Diss., 1994 ♦ T.DOTHAN, Tel Miqne-Ekron. The Aegean Affinities of the Sea Peoples’ (Philistines’) Settlement in Iron Age I, in: S.GITIN (Hg.), Recent Excavations in Israel, 1995, 41–59 ♦ I.FINKELSTEIN, The Date of the Settlement of the Philistines in Canaan (Tel Aviv 22, 1995, 213–239) ♦ E.NOORT, Text und Archäologie: die Küstenregion Palästinas in der Frühen Eisenzeit (UF 27, 1995, 403–428) ♦ S.GITIN U.A., A Royal Dedicatory Inscription from Ekron (IEJ 47, 1997, 1–16) ♦ S.WACHSMANN, Seagoing Ships & Seamanship in the Bronze Age Levant, 1998. Philister → Karte Abb. 701 auf Seite 918 Die P., an die noch immer der Name Palästina erinnert, werden schon in der Völkerliste von 1Mo 10 genannt: »Mizrajim zeugte … die Kasluhiter und die Kaftoriter, von denen sind gekommen die P.« (V. 13f). Nun lässt sich aus 5Mo 2,23; Jer 47,4; Am 9,7 entnehmen, dass die P. aus → Kaftor (Kreta) stammten; über ihre weitere Herkunft ist nichts Sicheres bekannt. Die Kasluhiter sind wahrscheinlich die Bewohner des Gebietes am Berge Kasios, östl. vom Nildelta. Ein Teil der P. ist dann von Kreta aus zuerst hierhergezogen, und zwar mit den Seevölkern, die im 12. Jh. v.Chr. in Ägypten einfielen, um dann später über die Gegend am Berg Kasios an den südl. Küstenstrich Kanaans zu gelangen. Ein anderer Teil ist unmittelbar von Kreta nach Palästina gekommen. Beide Gruppen trafen dort bereits P. an, die schon lange im Lande wohnten, wo sie bereits seit der Zeit Abrahams und Isaaks genannt werden (1Mo 21,32.34; 26; 2Mo 13,17; 15,14; 23,31). A. Noordtzij hat einleuchtende Gründe angeführt, warum die ägypt. Inschriften vor 1200 v.Chr. über die P. schweigen, obwohl die Übernahme der semitischen Kultur und die Verschmelzung der P. aus verschiedenen Stämmen zu einem Volk eine längere Periode erfordert, als zwischen 1200 v.Chr. und dem Auftreten Simsons liegt. Er meint, dass sie vorher den Ägyptern, die Kanaan unterworfen hatten, treu geblieben waren, sodass sie in den Siegesinschriften verständlicherweise nicht vorkommen. Auch die Ausgrabungen, bes. in Gerar, wo aus der Zeit von 2000–1500 v.Chr. Gefäße gleicher Art, wie sie von den späteren P.n bekannt sind, gefunden wurden, sprechen für Noordtzijs Auffassung. Man gewinnt so den Eindruck, dass die P., die schon lange in der Küstenebene Kanaans südl. von Jaffa siedelten, um 1200 v.Chr. durch stammverwandte Gruppen verstärkt worden sind. Dazu werden die Purasati bzw. Pulasati gehören, deren Name dem der P. entspricht, und die Ramses III. (1195–1164 v.Chr.) unter den Seevölkern nennt, die zu seiner Zeit Ägypten bedrohten. Dass die P. aus Kreta kommen, wird auch weiter dadurch bestätigt, dass Kreta dem Gebiet entspricht oder doch dazugehört, das die ägypt. Texte als Land Kefto bezeichnen. Auf einer ägypt. Liste mit Namen aus dem Land Kefto kommt auch der Name → Achisch vor, den in der Bibel ein König von Gat trägt. Außerdem tragen auf einem ägypt. Relief aus der Zeit von Ramses III. Gefangene der Seevölker den gleichen Federbusch auf dem Kopf, den die alten Einwohner Kretas haben. In 1Sam 30,14 ist von den Kretern die Rede, während in V. 16 die P. genannt werden. Vgl. Hes 25,16; Zef 2,5, wo ebenfalls Kreter und P. gleichgesetzt werden. Auch in der Leibwache Davids, den Kretern und Pletern (2Sam 8,18) sind Kreter und P. zu sehen. Van Gelderen hat die Vermutung geäußert, dass die Kreter anfangs noch reiner kretisches Blut gehabt hätten als die übrigen P. Dieser Unterschied wird sich mit der Zeit verwischt haben. Auch die bereits erwähnten Gefäße der P. weisen auf ihre Herkunft aus Kreta hin. Die fünf Städte (griech: pentapolis) der P. waren → Gaza, → Aschkelon, → Aschdod, → Ekron und → Gat, von denen jede ihren eigenen Fürsten hatte (Jos 13,3); → Karte Abb. 701 auf Seite 918. Diese fünf Stadtfürsten der P. hielten Verbindung miteinander und berieten gemeinsam über wichtige Angelegenheiten (Ri 16,5.23.27; 1Sam 5,8.11), sodass die P. nach außen hin als kräftige, geschlossene Gruppe auftraten. Unter den Fürsten scheint wieder der Stadtfürst von Gat, wenigstens zur Zeit Davids, eine besondere Stellung eingenommen zu haben. Die P. erscheinen im AT als erbitterte und militärisch vielfach überlegene Feinde Israels, dem sie manche Niederlage beibrachten. Nach den Ausgrabungen hatten sie um 1050 v.Chr. Silo, Bet-Zur und Debir zerstört. In der Schlacht bei Afek z.Zt. Elis eroberten sie sogar die Bundeslade (1Sam 4). Obgleich Samuel dann einen großen Sieg über die Philister errang (Kap. 7), wird die Bedrohung durch sie doch sehr zu dem Wunsch Israels nach einem König beigetragen haben (Kap. 8). Nach 1Sam 13,3 (vgl. 10,5) lag z.Zt. Sauls eine Besatzung der P. im Gibea Sauls. Saul war bes. dank Davids Sieg über Goliat (Kap. 17) eine Zeit lang gegen sie erfolgreich, nach seinem Tod auf dem Gebirge Gilboa (Kap. 31) waren jedoch zunächst sowohl David wie Isch-Boschet von den P.n abhängig (zu den Angriffen der P. z.Zt. der Richter und Sauls → Karte Abb. 701 auf Seite 918). Erst David schlug sie vernichtend und befreite Israel von ihnen. Auch unter Salomo blieben sie unterworfen. Nach der Reichsteilung wird von Kämpfen zwischen P.n und dem Nordreich berichtet, der Belagerung Gibbetons (1Kön 15,27; 16,15). Joschafat von Juda empfing von ihnen Tribut (2Chr 17,11). Unter Joram plünderten sie Juda und Jerusalem (2Chr 21,16f), während Usia wieder große Erfolge gegen sie errang (2Chr 26,6f). Ahas dagegen erlebte ihre Einfälle in die Städte der Ebene und des Südens, wobei sie sich in verschiedenen dieser Orte ansiedelten (2Chr 28,18). Hiskia besiegte sie (2Kön 18,8). Auch in den assyr. Inschriften, etwa Sanheribs, werden die P. erwähnt. Sie mussten sich ebenfalls der assyr., dann der babyl. und zuletzt der pers. Herrschaft beugen, diesen Reichen gegenüber waren sie wie Israel nur ein kleines Volk. Abb. 701: Die fünf Philisterstädte Unter den Gottheiten der P. nahm → Dagon einen wichtigen Platz ein, weiter ist der Baal-Sebub (→ Beelzebul) zu Ekron bekannt. Wegen ihrer Feindschaft gegen das Volk Gottes trifft die P. immer wieder die Gerichtsweissagung der Propheten (Jes 11,14; Jer 25,20; 47; Hes 25,15–17; Am 1,6–8; Zef 2,4–7), die zuletzt jedoch auch eine Heilsankündigung enthält (Sach 9,5–7), und nach Ps 87,4 sollen auch P. in Zion geboren werden. Philisterland Die fruchtbare Küstenebene Kanaans zwischen Joppe und Gaza, das Gebiet der → Philister (Ps 60,10). Liste der Personen namens Philister in der Bibel Altes Testament • Philister (Babylonisches Exil) — Eine Volksgruppe, die im Philisterland ansässig war, zur Zeit der babylonischen Gefangenschaft. • Philister (Geteiltes Reich) — Eine Volksgruppe, die in Philistia siedelte, zur Zeit des Geteilten Königreiches. • Philister (Richter) — Eine Volksgruppe, die in Philistia siedelte, zur Zeit der Richter. • Philister (Zeit der Erzväter) — Eine Volksgruppe, die im Philisterland ansässig war, zur Zeit der Erzväter. • Philister (Geeintes Reich) — Eine Volksgruppe, die im Philisterland ansässig war, zur Zeit des geeinten Reichs. • Philister (Regierungszeit des Joahas) — Eine Volksgruppe, die im Philisterland ansässig war, von der Zeit des Königs Joahas bis zum Untergang Jerusalems. • Philister (Landnahme) — Eine Volksgruppe, die im Philisterland ansässig war, zur Zeit der Landnahme. • Philister — Die Bewohner von Kanaan, die vor allem in der Frühzeit eine große Bedrohung für Israel darstellten. Spätschriften/Pseudepigraphen • Philister (Exodus) — Eine Volksgruppe, die im Philisterland ansässig war, zur Zeit des Exodus. Josua 19,47 Und das Gebiet der Söhne Dan ging ihnen verloren. Und die Söhne Dan zogen hinauf und kämpften gegen Leschem; und sie nahmen es ein und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes, nahmen es in Besitz und wohnten darin. Und sie nannten Leschem Dan nach dem Namen ihres Vaters Dan. Richter 3,7–21,25 7 Und die Söhne Israel taten, was böse war in den Augen des HERRN, und vergaßen den HERRN, ihren Gott, und sie dienten den Baalim und den Ascheren. 8 Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Israel, und er verkaufte sie in die Hand Kuschan-Rischatajims, des Königs von Mesopotamien; und die Söhne Israel dienten dem Kuschan-Rischatajim acht Jahre. 9 Und die Söhne Israel schrien zu dem HERRN um Hilfe. Da ließ der HERR den Söhnen Israel einen Retter erstehen, der rettete sie: Otniël, den Sohn des Kenas, den Bruder Kalebs, der jünger war als er. 10 Und der Geist des HERRN kam über ihn, und er richtete Israel. Und er zog aus zum Kampf, und der HERR gab Kuschan-Rischatajim, den König von Aram, in seine Hand, und seine Hand wurde stark über Kuschan-Rischatajim. 11 Und das Land hatte vierzig Jahre Ruhe. Und Otniël, der Sohn des Kenas, starb. 12 Und die Söhne Israel taten weiter, was böse war in den Augen des HERRN. Da machte der HERR Eglon, den König von Moab, stark gegen Israel, weil sie taten, was böse war in den Augen des HERRN. 13 Und er sammelte die Söhne Ammon und Amalek um sich, zog hin und schlug Israel, und sie nahmen die Palmenstadt in Besitz. 14 Und die Söhne Israel dienten Eglon, dem König von Moab, achtzehn Jahre. 15 Da schrien die Söhne Israel zu dem HERRN um Hilfe, und der HERR ließ ihnen einen Retter erstehen: Ehud, den Sohn des Gera, einen Benjaminiter, einen Mann, der Linkshänder war. Und die Söhne Israel sandten durch seine Hand ihren Tribut an Eglon, den König von Moab. 16 Und Ehud machte sich ein Schwert, das zwei Schneiden hatte, eine Elle seine Länge; das gürtete er unter seinem Gewand an seine rechte Hüfte. 17 Und er überreichte Eglon, dem König von Moab, den Tribut. Eglon war aber ein sehr fetter Mann. 18 Und es geschah, als er mit der Überreichung des Tributs fertig war, da entließ er das Volk, das den Tribut getragen hatte. 19 Er selbst aber kehrte bei den Götterbildern, die bei Gilgal sind, um und sagte: Ein geheimes Wort habe ich an dich, König! Und er sprach: Still! Da gingen alle, die bei ihm standen, von ihm hinaus. 20 Und Ehud kam zu ihm herein, als er gerade in dem kühlen Obergemach saß, das für ihn allein bestimmt war. Und Ehud sagte: Ein Wort Gottes habe ich an dich! Und er stand auf vom Sitz. 21 Da streckte Ehud seine linke Hand aus und nahm das Schwert von seiner rechten Hüfte und stieß es ihm in den Bauch. 22 Und es drang sogar der Griff hinein nach der Klinge, und das Fett schloss sich um die Klinge, denn er zog das Schwert nicht aus seinem Bauch heraus; und es fuhr hinaus zwischen den Beinen. 23 Und Ehud ging in die Vorhalle hinaus, aber die Tür des Obergemachs hatte er hinter sich verschlossen und verriegelt. 24 Als er hinausgegangen war, kamen seine Knechte und sahen, und siehe, die Tür des Obergemachs war verriegelt. Da sagten sie: Er bedeckt gewiss nur seine Füße in der kühlen Kammer. 25 Und sie warteten übermäßig lange, aber siehe, er öffnete die Tür des Obergemachs nicht. Da nahmen sie den Schlüssel und schlossen auf, und siehe, ihr Herr lag tot am Boden. – 26 Ehud aber war entkommen, während sie zögerten: Er war über die Götterbilder hinausgelangt und entkam nach Seïra. 27 Und es geschah, sobald er heimgekommen war, stieß er ins Horn auf dem Gebirge Ephraim, und die Söhne Israel zogen mit ihm vom Gebirge hinab und er ihnen voran. 28 Und er sagte zu ihnen: Jagt mir nach, denn der HERR hat eure Feinde, die Moabiter, in eure Hand gegeben! So zogen sie hinab, ihm nach, und nahmen den Moabitern die Furten des Jordan und ließen niemanden hinübergehen. 29 Und sie schlugen Moab in dieser Zeit, an die zehntausend Mann, alles kräftige und kriegstüchtige Männer; nicht einer entkam. 30 So musste sich Moab an jenem Tag unter die Hand Israels beugen. Und das Land hatte achtzig Jahre Ruhe. 31 Und nach ihm war Schamgar, der Sohn Anats; und er schlug die Philister, sechshundert Mann, mit einem Viehtreiberstock. Und auch er rettete Israel. 4,1 Und die Söhne Israel taten weiter, was böse war in den Augen des HERRN, nachdem Ehud gestorben war. 2 Da verkaufte sie der HERR in die Hand Jabins, des Königs von Kanaan, der in Hazor König war. Sein Heeroberster war Sisera, der wohnte in Haroschet-Gojim. 3 Da schrien die Söhne Israel zu dem HERRN; denn er hatte neunhundert eiserne Wagen, und er quälte die Söhne Israel mit Gewalt zwanzig Jahre. 4 Und Debora, eine Prophetin, die Frau des Lappidot, war Richterin in Israel zu jener Zeit. 5 Sie hatte ihren Sitz unter der Debora-Palme, zwischen Rama und Bethel, im Gebirge Ephraim. Und die Söhne Israel gingen zu ihr hinauf zum Gericht. 6 Und sie sandte hin und ließ Barak, den Sohn Abinoams, aus Kedesch in Naftali rufen. Und sie sagte zu ihm: Hat der HERR, der Gott Israels, nicht geboten: Geh hin und zieh auf den Berg Tabor und nimm mit dir zehntausend Mann von den Söhnen Naftali und von den Söhnen Sebulon? 7 Ich aber ziehe Sisera, den Heerobersten Jabins, zu dir heran an den Bach Kischon mit seinen Wagen und seiner Menge, und ich gebe ihn in deine Hand! 8 Da sagte Barak zu ihr: Wenn du mit mir gehst, gehe ich; wenn du aber nicht mit mir gehst, gehe ich nicht. 9 Da sagte sie: Ich will gerne mit dir gehen – nur dass dann die Ehre nicht dir zufällt auf dem Weg, den du gehst, denn in die Hand einer Frau wird der HERR den Sisera verkaufen. Und Debora machte sich auf und ging mit Barak nach Kedesch. 10 Und Barak rief Sebulon und Naftali nach Kedesch zusammen. Und zehntausend Mann zogen in seinem Gefolge hinauf; auch Debora zog mit ihm hinauf. 11 Heber aber, der Keniter, hatte sich von den Kenitern getrennt, von den Söhnen Hobabs, des Schwiegervaters des Mose. Und er hatte sein Zelt aufgeschlagen bis zur Terebinthe in Zaanannim, das bei Kedesch liegt. 12 Und man berichtete dem Sisera, dass Barak, der Sohn Abinoams, auf den Berg Tabor hinaufgezogen sei. 13 Da rief Sisera alle seine Wagen zusammen, neunhundert eiserne Wagen, und das ganze Kriegsvolk, das bei ihm war, von Haroschet-Gojim an den Bach Kischon. 14 Debora aber sagte zu Barak: Mach dich auf! Denn dies ist der Tag, da der HERR den Sisera in deine Hand gegeben hat. Ist nicht der HERR selbst vor dir her ausgezogen? Und Barak stieg vom Berg Tabor hinab und zehntausend Mann ihm nach. 15 Und der HERR brachte Sisera und alle seine Wagen und das ganze Heerlager in Verwirrung durch die Schärfe des Schwertes vor Barak. Und Sisera stieg vom Wagen herab und floh zu Fuß. 16 Barak aber jagte den Wagen und dem Heer nach bis Haroschet-Gojim. So fiel das ganze Heer Siseras durch die Schärfe des Schwertes; kein Einziger blieb übrig. 17 Sisera aber floh zu Fuß zum Zelt Jaëls, der Frau Hebers, des Keniters; denn es war Friede zwischen Jabin, dem König von Hazor, und dem Haus Hebers, des Keniters. 18 Da ging Jaël hinaus, dem Sisera entgegen. Und sie sagte zu ihm: Kehre ein, mein Herr, kehre ein zu mir, fürchte dich nicht! So kehrte er zu ihr ein in das Zelt, und sie bedeckte ihn mit einer Decke. 19 Und er sagte zu ihr: Gib mir ein wenig Wasser zu trinken, denn ich bin durstig! Da öffnete sie den Milchschlauch, gab ihm zu trinken und deckte ihn wieder zu. 20 Und er sagte zu ihr: Stell dich an den Eingang des Zeltes! Und es sei so: Wenn jemand kommt und dich fragt und sagt: Ist jemand hier?, dann sage: Niemand! 21 Jaël aber, die Frau Hebers, ergriff einen Zeltpflock und nahm den Hammer in ihre Hand, und sie ging leise zu ihm hinein und schlug den Pflock durch seine Schläfe, dass er in die Erde drang – er war nämlich in tiefen Schlaf gefallen –; da wurde er ohnmächtig und starb. 22 Und siehe, als Barak Sisera nachjagte, da ging Jaël hinaus, ihm entgegen, und sagte zu ihm: Komm, ich will dir den Mann zeigen, den du suchst! Und er ging zu ihr hinein, und siehe, Sisera lag tot da, den Pflock in seiner Schläfe. 23 So demütigte Gott an jenem Tag Jabin, den König von Kanaan, vor den Söhnen Israel. 24 Und die Hand der Söhne Israel legte sich immer härter auf Jabin, den König von Kanaan, bis sie Jabin, den König von Kanaan, vernichtet hatten. 5,1 Debora und Barak, der Sohn Abinoams, sangen an jenem Tag folgendes Lied: 2 Weil Führer führten in Israel, weil freiwillig sich stellte das Volk, dankt dem HERRN! 3 Hört, ihr Könige! Horcht auf, ihr Fürsten! Ich will dem HERRN, ich will ihm singen, will spielen dem HERRN, dem Gott Israels! 4 HERR, als du auszogst von Seïr, als du einherschrittest vom Gebiet Edoms, bebte die Erde, auch der Himmel triefte, ja, die Wolken trieften von Wasser. 5 Die Berge erbebten vor dem HERRN, dem vom Sinai, vor dem HERRN, dem Gott Israels. 6 In den Tagen Schamgars, des Sohnes Anats, in den Tagen Jaëls ruhten die Wege; und die auf Pfaden zogen, mussten gewundene Wege gehen. 7 Es ruhten die Landbewohner; sie ruhten in Israel, bis ich, Debora, aufstand, bis ich aufstand, eine Mutter in Israel. 8 Man erwählte neue Götter; da war Kampf an den Toren! Wurden wohl Schild und Lanze gesehen unter 40 000 in Israel? 9 Mein Herz gehört den Gebietern Israels, denen, die sich freiwillig stellten im Volk. Dankt dem HERRN! 10 Die ihr reitet auf weißen Eselinnen, die ihr sitzt auf Teppichen und die ihr geht auf dem Weg, singt! 11 Lauter als die Wasserverteiler zwischen den Tränkrinnen sollen sie dort besingen die Heilstaten des HERRN, die Heilstaten an seinen Landbewohnern in Israel. Da zog das Volk des HERRN hinab zu den Toren. 12 Wach auf, wach auf, Debora! Wach auf, wach auf, sing ein Lied! Mache dich auf, Barak, und führe gefangen deine Gefangenen, Sohn Abinoams! 13 Da zog, was entronnen war, herab zu den Edlen des Volkes. HERR, ziehe herab zu mir mit den Helden! 14 Von Ephraim, dessen Wurzeln sind wie die von Amalek, zogen sie herab. Hinter dir her Ephraim, zog auch Benjamin unter deinen Kriegsscharen. Von Machir zogen herab die Gebieter und von Sebulon alle, die den Führerstab halten. 15 Und die Obersten in Issaschar waren mit Debora. Und wie Issaschar, so Barak – in seinem Gefolge mitgerissen ins Tal. An den Bächen Rubens waren großartige Beratungen des Herzens. 16 Warum bliebst du zwischen den Hürden, das Flötenspiel bei den Herden zu hören? An den Bächen Rubens waren großartige Beratungen des Herzens. 17 Gilead blieb untätig jenseits des Jordan. Und Dan, warum diente er auf fremden Schiffen? Asser saß an der Küste der Meere, und an seinen Buchten blieb er untätig. 18 Aber Sebulon ist ein Volk, das seine Seele dem Tod preisgab, auch Naftali, auf den Höhen des Feldes. 19 Könige kamen, sie kämpften; ja, da kämpften die Könige Kanaans in Taanach am Wasser Megiddos. Beute an Silber holten sie nicht. 20 Vom Himmel her kämpften die Sterne, von ihren Bahnen aus kämpften sie mit Sisera. 21 Der Bach Kischon riss sie hinweg, der Bach der Urzeit, der Bach Kischon. Tritt auf, meine Seele, mit Kraft! 22 Ja, da stampften die Hufe der Pferde vom Rennen, vom Rennen ihrer Hengste. 23 Verfluchet Meros!, sprach der Engel des HERRN. Verfluchet, ja, verfluchet seine Bewohner! Denn sie sind dem HERRN nicht zu Hilfe gekommen, dem HERRN zu Hilfe unter den Helden. 24 Gesegnet vor allen Frauen sei Jaël, die Frau Hebers, des Keniters, vor allen Frauen im Zelt sei sie gesegnet! 25 Wasser verlangte er, Milch gab sie; in einer kostbaren Schale reichte sie Rahm. 26 Ihre Hand streckte sie aus nach dem Pflock, und ihre Rechte nach dem Arbeitshammer. Und sie schlug Sisera mit dem Hammer, zerschmetterte sein Haupt, sie zerschlug und durchbohrte seine Schläfe. 27 Zwischen ihren Füßen krümmte er sich, fiel, lag da; zwischen ihren Füßen krümmte er sich, fiel; da, wo er sich krümmte, fiel er – vernichtet. 28 Durchs Fenster schaute und jammerte Siseras Mutter – durchs Gitter: Warum zögert sein Wagen zu kommen? Warum säumen die Tritte seiner Gespanne? 29 Die Klugen unter ihren Edelfrauen erwidern ihr, auch selbst beantwortet sie sich ihre Reden: 30 Finden sie nicht, teilen sie nicht Beute? Ein Mädchen, zwei Mädchen auf den Kopf eines Mannes? Beute an bunten Gewändern für Sisera, Beute an bunten Gewändern; ein farbiges Tuch, bunt, zwei farbige Tücher als Beute für meinen Hals. – 31 So sollen umkommen alle deine Feinde, HERR! Aber die, die ihn lieben, sollen sein, wie die Sonne aufgeht in ihrer Kraft! – Und das Land hatte vierzig Jahre Ruhe. 6,1 Und die Söhne Israel taten, was böse war in den Augen des HERRN. Da gab sie der HERR in die Hand Midians, sieben Jahre. 2 Und die Hand Midians wurde stark über Israel. Vor Midian machten sich die Söhne Israel die Felsenlöcher, die in den Bergen sind, und die Höhlen und die Bergfesten. 3 Und es geschah, wenn Israel gesät hatte, dann zog Midian herauf und Amalek und die Söhne des Ostens, die zogen herauf gegen sie. 4 Und sie lagerten sich gegen sie und verheerten den Ertrag des Landes bis dahin, wo man nach Gaza kommt. Und sie ließen keine Lebensmittel in Israel übrig, weder Schafe noch Rinder noch Esel. 5 Denn sie zogen herauf mit ihren Herden und mit ihren Zelten und kamen so massenhaft wie Heuschrecken; zahllos waren sie und ihre Kamele. Und sie kamen ins Land, um es zu verheeren. 6 So verarmte Israel sehr wegen Midian. Und die Söhne Israel schrien zu dem HERRN um Hilfe. 7 Und es geschah, als die Söhne Israel wegen Midian zu dem HERRN um Hilfe schrien, 8 da sandte der HERR einen Propheten zu den Söhnen Israel. Dieser sagte zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe euch aus Ägypten heraufkommen lassen und habe euch herausgeführt aus dem Sklavenhaus. 9 Und ich habe euch aus der Hand der Ägypter gerettet und aus der Hand all eurer Unterdrücker. Und ich habe sie vor euch vertrieben und euch ihr Land gegeben. 10 Und ich sprach zu euch: Ich bin der HERR, euer Gott: Ihr sollt nicht die Götter der Amoriter fürchten, in deren Land ihr wohnt. Aber ihr habt meiner Stimme nicht gehorcht. 11 Und der Engel des HERRN kam und setzte sich unter die Terebinthe, die bei Ofra war, die Joasch, dem Abiësriter gehörte. Und sein Sohn Gideon schlug gerade Weizen aus in der Kelter, um ihn vor Midian in Sicherheit zu bringen. 12 Da erschien ihm der Engel des HERRN und sprach zu ihm: Der HERR ist mit dir, du tapferer Held! 13 Gideon aber sagte zu ihm: Bitte, mein Herr, wenn der HERR mit uns ist, warum hat uns denn das alles getroffen? Und wo sind all seine Wunder, von denen uns unsere Väter erzählt haben, wenn sie sagten: Hat der HERR uns nicht aus Ägypten heraufkommen lassen? Jetzt aber hat uns der HERR verworfen und uns in die Hand Midians gegeben. 14 Da wandte sich der HERR ihm zu und sprach: Geh hin in dieser deiner Kraft und rette Israel aus der Hand Midians! Habe ich dich nicht gesandt? 15 Er aber sagte zu ihm: … Rut 1,1–4,17 1 Und es geschah in den Tagen, als die Richter richteten, da entstand eine Hungersnot im Land. Und ein Mann von Bethlehem-Juda ging hin, um sich im Gebiet von Moab als Fremder aufzuhalten, er und seine Frau und seine beiden Söhne. 2 Und der Name des Mannes war Elimelech und der Name seiner Frau Noomi und die Namen seiner beiden Söhne Machlon und Kiljon, Efratiter aus Bethlehem-Juda. Und sie kamen im Gebiet von Moab an und blieben dort. 3 Da starb Elimelech, der Mann Noomis; und sie blieb zurück mit ihren beiden Söhnen. 4 Die nahmen sich moabitische Frauen; der Name der einen war Orpa und der Name der anderen Rut. Und sie wohnten dort etwa zehn Jahre. 5 Da starben auch diese beiden, Machlon und Kiljon; und die Frau blieb zurück ohne ihre beiden Söhne und ohne ihren Mann. 6 Und sie machte sich auf, sie und ihre Schwiegertöchter, und kehrte aus dem Gebiet von Moab zurück. Denn sie hatte im Gebiet von Moab gehört, dass der HERR sein Volk heimgesucht habe, um ihnen Brot zu geben. 7 So zog sie weg von dem Ort, wo sie gewesen war, und ihre beiden Schwiegertöchter mit ihr. Als sie nun des Weges zogen, um in das Land Juda zurückzukehren, 8 sagte Noomi zu ihren beiden Schwiegertöchtern: Geht, kehrt um, jede in das Haus ihrer Mutter! Der HERR erweise euch Gnade, so wie ihr sie den Verstorbenen und mir erwiesen habt! 9 Der HERR gebe es euch, dass ihr Ruhe findet, eine jede in dem Haus ihres Mannes! Und sie küsste sie. Da erhoben sie ihre Stimme und weinten 10 und sagten zu ihr: Nein, sondern wir wollen mit dir zu deinem Volk zurückkehren! 11 Doch Noomi sagte: Kehrt nur um, meine Töchter! Wozu wollt ihr mit mir gehen? Habe ich etwa noch Söhne in meinem Leib, dass sie eure Männer werden könnten? 12 Kehrt um, meine Töchter, geht! Ich bin ja zu alt, um eines Mannes Frau zu werden. Selbst wenn ich spräche: Ich habe noch Hoffnung! – wenn ich gar diese Nacht eines Mannes Frau werden würde und sogar Söhne gebären sollte, 13 wolltet ihr deshalb warten, bis sie groß würden? Wolltet ihr euch deshalb abgeschlossen halten, ohne eines Mannes Frau zu werden? Nicht doch, meine Töchter! Denn das bittere Leid, das mir geschah, ist zu schwer für euch. Ist doch die Hand des HERRN gegen mich ausgegangen. 14 Da erhoben sie ihre Stimme und weinten noch mehr. Und Orpa küsste ihre Schwiegermutter, Rut aber hängte sich an sie. 15 Da sagte sie: Siehe, deine Schwägerin ist zu ihrem Volk und zu ihrem Gott zurückgekehrt. Kehre auch du um, deiner Schwägerin nach! 16 Aber Rut sagte: Dringe nicht in mich, dich zu verlassen, von dir weg umzukehren! Denn wohin du gehst, dahin will auch ich gehen, und wo du bleibst, da bleibe auch ich. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. 17 Wo du stirbst, da will auch ich sterben, und dort will ich begraben werden. So soll mir der HERR tun und so hinzufügen – nur der Tod soll mich und dich scheiden. 18 Als sie nun sah, dass Rut fest darauf bestand, mit ihr zu gehen, da ließ sie ab, ihr zuzureden. 19 So gingen die beiden, bis sie nach Bethlehem kamen. Und es geschah, als sie in Bethlehem ankamen, da geriet die ganze Stadt ihretwegen in Bewegung, und die Frauen sagten: Ist das Noomi? 20 Sie aber sagte zu ihnen: Nennt mich nicht Noomi, nennt mich Mara! Denn der Allmächtige hat mir sehr bitteres Leid zugefügt. 21 Voll bin ich gegangen, und leer hat mich der HERR zurückkehren lassen. Warum nennt ihr mich Noomi, da der HERR gegen mich ausgesagt und der Allmächtige mir Böses getan hat? 22 So kehrte Noomi zurück und mit ihr die Moabiterin Rut, ihre Schwiegertochter, die aus dem Gebiet von Moab heimgekehrt war. Sie kamen nach Bethlehem zu Beginn der Gerstenernte. 2,1 Und Noomi hatte einen Verwandten von ihrem Mann her, einen angesehenen Mann, aus der Sippe Elimelechs; dessen Name war Boas. 2 Und Rut, die Moabiterin, sagte zu Noomi: Ich möchte gern aufs Feld gehen und etwas von den Ähren mit auflesen hinter dem her, in dessen Augen ich Gunst finden werde. Sie sagte zu ihr: Geh hin, meine Tochter! 3 Da ging sie hin, kam und las auf dem Feld hinter den Schnittern her auf. Und sie traf zufällig das Feldstück des Boas, der aus der Sippe Elimelechs war. 4 Und siehe, Boas kam von Bethlehem und sagte zu den Schnittern: Der HERR sei mit euch! Und sie sagten zu ihm: Der HERR segne dich! 5 Und Boas sagte zu seinem Knecht, der über die Schnitter eingesetzt war: Wem gehört dieses Mädchen da? 6 Und der Knecht, der über die Schnitter eingesetzt war, antwortete und sagte: Es ist ein moabitisches Mädchen, das mit Noomi aus dem Gebiet von Moab zurückgekehrt ist. 7 Sie hat gesagt: Ich möchte gern mit auflesen und hinter den Schnittern her etwas von den Ähren aufsammeln. So ist sie gekommen und dageblieben. Vom Morgen an bis jetzt hat sie sich im Haus nur wenig ausgeruht. 8 Und Boas sagte zu Rut: Höre mir zu, meine Tochter! Geh nicht zum Auflesen auf ein anderes Feld, geh auch nicht von hier fort, sondern halte dich da zu meinen Mägden! 9 Richte deine Augen auf das Feld, wo man schneidet, und geh hinter den Sammlerinnen her! Habe ich nicht den Knechten befohlen, dich nicht anzutasten? Und hast du Durst, dann geh zu den Gefäßen und trink von dem, was die Knechte schöpfen. 10 Da fiel sie auf ihr Angesicht und warf sich zur Erde nieder und sagte zu ihm: Warum habe ich Gunst gefunden in deinen Augen, dass du mich beachtest, wo ich doch eine Fremde bin? 11 Da antwortete Boas und sagte zu ihr: Es ist mir alles genau berichtet worden, was du an deiner Schwiegermutter getan hast nach dem Tod deines Mannes, dass du deinen Vater und deine Mutter und das Land deiner Verwandtschaft verlassen hast und zu einem Volk gegangen bist, das du früher nicht kanntest. 12 Der HERR vergelte dir dein Tun, und dein Lohn möge ein voller sein von dem HERRN, dem Gott Israels, zu dem du gekommen bist, um dich unter seinen Flügeln zu bergen! 13 Da sagte sie: Möge ich weiterhin Gunst finden in deinen Augen, mein Herr! Denn du hast mich getröstet und hast zum Herzen deiner Magd geredet, und ich, ich bin nicht einmal wie eine deiner Mägde. 14 Und zur Essenszeit sagte Boas zu ihr: Tritt hierher und iss von dem Brot und tunke deinen Bissen in den Essig! Da setzte sie sich neben die Schnitter, er aber reichte ihr geröstete Körner, und sie aß und wurde satt und ließ sogar etwas übrig. 15 Als sie nun aufstand, um aufzulesen, befahl Boas seinen Knechten: Auch zwischen den Garben darf sie auflesen, und ihr sollt ihr nichts zuleide tun. 16 Vielmehr sollt ihr sogar aus den Bündeln Ähren für sie herausziehen und liegen lassen, damit sie sie auflesen kann, und ihr sollt sie nicht bedrohen. 17 So las sie auf dem Feld auf bis zum Abend. Und als sie ausschlug, was sie aufgelesen hatte, da war es etwa ein Efa Gerste. 18 Und sie hob es auf und kam in die Stadt, und ihre Schwiegermutter sah, was sie aufgelesen hatte. Und sie zog heraus, was sie übrig gelassen, nachdem sie sich gesättigt hatte, und gab es ihr. 19 Da sagte ihre Schwiegermutter zu ihr: Wo hast du heute aufgelesen, und wo hast du gearbeitet? Gesegnet sei, der dich beachtet hat! Und sie berichtete ihrer Schwiegermutter, bei wem sie gearbeitet hatte, und sagte: Der Name des Mannes, bei dem ich heute gearbeitet habe, ist Boas. 20 Da sagte Noomi zu ihrer Schwiegertochter: Gesegnet sei er von dem HERRN, der seine Gnade nicht entzogen hat, weder den Lebenden noch den Toten! Und Noomi sagte zu ihr: Der Mann ist uns nahe verwandt, er ist einer von unsern Lösern. 21 Und die Moabiterin Rut sagte: Schließlich hat er noch zu mir gesagt: Du sollst dich zu meinen Knechten halten, bis sie meine ganze Ernte beendet haben. 22 Da sagte Noomi zu Rut, ihrer Schwiegertochter: Es ist gut, meine Tochter, dass du mit seinen Mägden hinausziehst; so kann man dich auf einem andern Feld nicht belästigen. 23 So hielt sie sich denn zu den Mägden des Boas, um Ähren aufzulesen, bis die Gerstenernte und die Weizenernte beendet waren. Dann blieb sie zu Hause bei ihrer Schwiegermutter. 3,1 Und Noomi, ihre Schwiegermutter, sagte zu ihr: Meine Tochter, sollte ich dir nicht einen Ruheplatz suchen, damit es dir gut geht? 2 Und nun, ist nicht Boas, mit dessen Mägden du zusammen warst, unser Verwandter? Siehe, heute Abend worfelt er auf der Tenne die Gerste. 3 So bade und salbe dich und leg deine besten Kleider an und geh zur Tenne hinab! Lass dich von dem Mann aber nicht bemerken, bis er fertig ist mit Essen und Trinken. 4 Und es soll geschehen, wenn er sich hinlegt, dann merke dir die Stelle, wo er sich hinlegt, und geh hin und decke sein Fußende auf und lege dich hin. Er wird dir dann mitteilen, was du tun sollst. 5 Und sie sagte zu ihr: Alles, was du sagst, will ich tun. 6 Und sie ging zur Tenne hinab und tat nach allem, was ihre Schwiegermutter ihr befohlen hatte. 7 Als Boas nun gegessen und getrunken hatte und sein Herz fröhlich wurde, da kam er, um sich am Ende des Getreidehaufens hinzulegen. Da kam sie leise, deckte sein Fußende auf und legte sich hin. 8 Und es geschah um Mitternacht, da schrak der Mann auf und beugte sich vor, siehe, da lag eine Frau an seinem Fußende. 9 Und er sagte: Wer bist du? Sie sagte: Ich bin Rut, deine Magd. So breite den Saum deines Gewandes über deine Magd aus, denn du bist Löser! 10 Da sagte er: Gesegnet seist du von dem HERRN, meine Tochter! Du hast deine letzte Treue schöner erwiesen als die erste, indem du nicht den jungen Männern nachgelaufen bist, sei es geringen oder reichen. 11 Und nun, meine Tochter, fürchte dich nicht! Alles, was du sagst, werde ich für dich tun, erkennt doch alles Volk im Tor, dass du eine tüchtige Frau bist. 12 Und nun, es ist wirklich so, dass ich Löser bin, doch gibt es da auch noch einen Löser, der näher mit dir verwandt ist als ich. 13 Bleib heute Nacht hier! Und es soll am Morgen geschehen, wenn er dich lösen will, gut, so mag er lösen. Wenn er aber keine Lust hat, dich zu lösen, dann löse ich dich, so wahr der HERR lebt! Bleib liegen bis zum Morgen! 14 Da blieb sie an seinem Fußende liegen bis zum Morgen. Doch bevor einer den anderen erkennen konnte, stand sie auf, denn er sagte sich: Es soll nicht bekannt werden, dass eine Frau auf die Tenne gekommen ist! 15 Und er sagte: Gib das Umschlagtuch her, das du um hast, und halte es auf! Und sie hielt es auf, und er maß sechs Maß Gerste ab und lud es ihr auf. Dann ging er in die Stadt. 16 Sie aber kam zu ihrer Schwiegermutter. Die sagte: Wie steht es mit dir, meine Tochter? Und sie berichtete ihr alles, was der Mann ihr getan hatte, 17 und sagte: Diese sechs Maß Gerste gab er mir, denn er sagte zu mir: Du sollst nicht mit leeren Händen zu deiner Schwiegermutter kommen. 18 Da sagte sie: Bleib zu Hause, meine Tochter, bis du erkennst, wie die Sache ausfällt! Denn der Mann wird nicht ruhen, es sei denn, er habe die Sache heute zu Ende geführt. 4,1 Boas aber war zum Tor hinaufgegangen und hatte sich dort hingesetzt. Und siehe, der Löser kam vorbei, von dem Boas geredet hatte. Da sagte er: Komm herüber, setze dich hierher, du Soundso! Und er kam herüber und setzte sich. 2 Und Boas nahm zehn Männer von den Ältesten der Stadt und sagte: Setzt euch hierher! Und sie setzten sich. 3 Und er sagte zu dem Löser: Das Feldstück, das unserem Bruder Elimelech gehörte, will Noomi, die aus dem Gebiet von Moab zurückgekehrt ist, verkaufen. 4 Da habe ich nun gedacht, ich will es deinem Ohr eröffnen und vorschlagen: Erwirb es im Beisein derer, die hier sitzen, und im Beisein der Ältesten meines Volkes! Wenn du es lösen willst, löse! Wenn du es aber nicht lösen willst, dann teile es mir mit, damit ich es erkenne! Denn außer dir ist niemand zum Lösen da, und ich komme erst nach dir. Er sagte: Ich will es lösen. 5 Da sagte Boas: An dem Tag, da du das Feld aus der Hand Noomis erwirbst, hast du auch die Moabiterin Rut, die Frau des Verstorbenen, erworben, um den Namen des Verstorbenen auf seinem Erbteil neu erstehen zu lassen. 6 Da sagte der Löser: Dann kann ich es für mich nicht lösen, sonst richte ich mein eigenes Erbteil zugrunde. Übernimm du für dich meine Lösungspflicht, denn ich kann wirklich nicht lösen! 7 Früher nun galt in Israel für ein Loskaufverfahren oder für ein Tauschgeschäft, wenn man irgendeine Sache bestätigen wollte, dies: Der eine zog seinen Schuh aus und übergab ihn dem anderen; und das galt als Bezeugung in Israel. 8 Als nun der Löser zu Boas sagte: Erwirb es dir! – zog er seinen Schuh aus. 9 Da sagte Boas zu den Ältesten und zu allem Volk: Ihr seid heute Zeugen dafür, dass ich aus der Hand Noomis hiermit alles erworben habe, was dem Elimelech, und alles, was Kiljon und Machlon gehört hat. 10 Somit habe ich mir auch Machlons Frau, Rut, die Moabiterin, als Frau erworben, um den Namen des Verstorbenen auf seinem Erbteil neu erstehen zu lassen, damit nicht der Name des Verstorbenen ausgerottet wird aus dem Kreis seiner Brüder und aus dem Tor seines Heimatortes. Ihr seid heute Zeugen! 11 Und alles Volk, das im Tor war, und die Ältesten sagten: Wir sind Zeugen! Der HERR mache die Frau, die in dein Haus kommt, wie Rahel und wie Lea, die beide das Haus Israel gebaut haben! Und gewinne du Vermögen in Efrata, und dein Name werde gerühmt in Bethlehem! 12 Und von den Nachkommen, die der HERR dir von dieser jungen Frau geben wird, soll dein Haus wie das Haus des Perez werden, den Tamar dem Juda geboren hat! 13 So nahm Boas die Rut, und sie wurde seine Frau, und er ging zu ihr ein. Und der HERR schenkte ihr Schwangerschaft, und sie gebar einen Sohn. 14 Da sagten die Frauen zu Noomi: Gepriesen sei der HERR, der es dir heute nicht an einem Löser hat fehlen lassen! Sein Name werde gerühmt in Israel! 15 Und er wird dir ein Erquicker der Seele sein und ein Versorger deines Alters! Denn deine Schwiegertochter, die dich liebt, hat ihn geboren, sie, die dir mehr wert ist als sieben Söhne. 16 Und Noomi nahm das Kind und legte es auf ihren Schoß und wurde seine Betreuerin. 17 Und die Nachbarinnen gaben ihm einen Namen, indem sie sagten: Ein Sohn ist der Noomi geboren! Und sie gaben ihm den Namen Obed. Der ist der Vater Isais, des Vaters Davids. 1. Samuel 1,9–9,25 9 Da stand Hanna auf, nachdem sie in Silo gegessen und getrunken hatten. Der Priester Eli aber saß auf einem Stuhl am Türpfosten des Tempels des HERRN. 10 Und sie war in ihrer Seele verbittert, und sie betete zum HERRN und weinte sehr. 11 Und sie legte ein Gelübde ab und sprach: HERR der Heerscharen! Wenn du das Elend deiner Magd ansehen und meiner gedenken und deine Magd nicht vergessen wirst und deiner Magd einen männlichen Nachkommen geben wirst, so will ich ihn dem HERRN alle Tage seines Lebens geben. Und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen. 12 Und es geschah, als sie lange vor dem HERRN betete, achtete Eli auf ihren Mund. 13 Hanna aber redete in ihrem Herzen. Nur ihre Lippen bewegten sich, aber ihre Stimme hörte man nicht. Da meinte Eli, sie sei betrunken, 14 und Eli sagte zu ihr: Wie lange willst du dich wie eine Betrunkene benehmen? Mach, dass du deinen Rausch los wirst! 15 Aber Hanna antwortete und sagte: Nein, mein Herr! Ich bin nichts anderes als eine betrübte Frau. Wein und Rauschtrank habe ich nicht getrunken, sondern ich habe mein Herz vor dem HERRN ausgeschüttet. 16 Halte deine Magd nicht für eine verkommene Frau! Denn aus meinem großen Kummer und Herzeleid habe ich so lange geredet. 17 Eli antwortete und sagte: Geh hin in Frieden! Der Gott Israels wird dir deine Bitte erfüllen, die du von ihm erbeten hast. 18 Sie sagte: Lass deine Magd Gunst finden vor deinen Augen! Und die Frau ging ihres Weges und aß und hatte nicht mehr ein so trauriges Gesicht. 19 Und sie machten sich am nächsten Morgen früh auf und beteten an vor dem HERRN. Und sie kehrten zurück und kamen in ihr Haus nach Rama. Und Elkana erkannte Hanna, seine Frau; und der HERR dachte an sie. 20 Und Hanna wurde schwanger. Und als die Tage um waren, gebar sie einen Sohn. Und sie gab ihm den Namen Samuel: Denn vom HERRN habe ich ihn erbeten. 21 Und der Mann Elkana zog mit seinem ganzen Haus wieder hinauf, um dem HERRN das jährliche Schlachtopfer zu opfern und sein Gelübde zu erfüllen. 22 Aber Hanna ging nicht mit hinauf; sondern sie sagte zu ihrem Mann: Wenn der Junge entwöhnt ist, will ich ihn bringen, dass er vor dem HERRN erscheint und dort für immer bleibt. 23 Und ihr Mann Elkana sagte zu ihr: Tu, was gut ist in deinen Augen! Bleibe, bis du ihn entwöhnt hast! Nur möge der HERR sein Wort aufrechthalten! So blieb die Frau und stillte ihren Sohn, bis sie ihn entwöhnt hatte. 24 Und als sie ihn entwöhnt hatte, nahm sie ihn mit sich hinauf – dazu drei Stiere und ein Efa Mehl und einen Schlauch Wein – und brachte ihn in das Haus des HERRN nach Silo. Der Junge aber war noch jung. 25 Und sie schlachteten den Stier und brachten den Jungen zu Eli. 26 Und sie sprach: Bitte, mein Herr! So wahr du lebst, mein Herr, ich bin die Frau, die hier bei dir stand, um zum HERRN zu beten. 27 Um diesen Jungen habe ich gebetet, und der HERR hat mir meine Bitte erfüllt, die ich von ihm erbeten habe. 28 So habe auch ich ihn dem HERRN wiedergegeben. All die Tage, die er lebt, soll er dem HERRN gehören. Und sie beteten dort den HERRN an. 2,1 Und Hanna betete und sprach: Mein Herz jauchzt in dem HERRN, mein Horn ist erhöht in dem HERRN. Mein Mund hat sich weit aufgetan gegen meine Feinde, denn ich freue mich über deine Rettung. 2 Keiner ist heilig wie der HERR, denn außer dir ist keiner. Und kein Fels ist wie unser Gott. 3 Häuft nicht Worte des Stolzes, noch gehe Freches aus eurem Mund hervor! Denn der HERR ist ein Gott des Wissens, und von ihm werden die Taten gewogen. 4 Der Bogen der Helden ist zerbrochen, und die Stürzenden haben sich mit Kraft umgürtet. 5 Die satt waren, müssen um Brot dienen, und die Hunger litten, brauchen es nicht mehr. Sogar die Unfruchtbare hat sieben geboren, und die viele Kinder hatte, welkt dahin. 6 Der HERR tötet und macht lebendig; er führt in den Scheol hinab und wieder herauf. 7 Der HERR macht arm und macht reich; er erniedrigt und erhöht. 8 Er hebt den Geringen aus dem Staub empor, aus dem Schmutz erhöht er den Armen, um ihn sitzen zu lassen bei Edlen; und den Thron der Ehre lässt er sie erben. Denn dem HERRN gehören die Säulen der Erde, und auf sie hat er den Erdkreis gestellt. 9 Die Füße seiner Getreuen behütet er, aber die Gottlosen kommen um in Finsternis; denn niemand ist stark durch eigene Kraft. 10 Die mit dem HERRN rechten, werden niedergeschlagen werden, im Himmel wird er über ihnen donnern. Der HERR wird richten die Enden der Erde. Er wird seinem König Macht verleihen und erhöhen das Horn seines Gesalbten. 11 Und Elkana ging nach Rama in sein Haus. Der Junge aber diente dem HERRN vor dem Priester Eli. 12 Und die Söhne Elis waren ruchlose Männer, sie hatten den HERRN nicht erkannt. 13 Und die Priester hatten dem Volk gegenüber die Gewohnheit: Wenn jemand ein Schlachtopfer darbrachte, kam der Diener des Priesters, während das Fleisch noch kochte, und hatte eine Gabel mit drei Zinken in seiner Hand 14 und stieß in den Tiegel oder in den Kessel oder in die Pfanne oder in den Topf. Alles, was er mit der Gabel herauszog, nahm der Priester damit weg. So taten sie in Silo allen Israeliten, die dorthin kamen. 15 Sogar ehe man das Fett als Rauch aufsteigen ließ, kam der Diener des Priesters und sagte zu dem Mann, der opferte: Gib Fleisch her zum Braten für den Priester! Denn er will von dir kein gekochtes Fleisch annehmen, sondern rohes. 16 Wenn dann der Mann zu ihm sagte: Lass zuerst das Fett als Rauch aufsteigen, dann nimm dir, ganz wie es deine Seele begehrt! – so antwortete er: Nein, sondern jetzt sollst du es mir geben! Wenn nicht, so nehme ich es mit Gewalt! 17 Und die Sünde der jungen Männer war sehr groß vor dem HERRN; denn die Männer verachteten die Opfergabe des HERRN. 18 Und Samuel diente vor dem HERRN, ein junger Mann, umgürtet mit einem leinenen Efod. 19 Und seine Mutter machte ihm ein kleines Oberkleid und brachte es ihm Jahr für Jahr hinauf, wenn sie mit ihrem Mann hinaufging, um das jährliche Schlachtopfer darzubringen. 20 Und Eli segnete Elkana und seine Frau und sagte: Der HERR gebe dir Nachkommen von dieser Frau anstelle des Erbetenen, das sie vom HERRN erbeten hat! Und sie gingen nach Hause zurück. 21 Und der HERR suchte Hanna heim, und sie wurde schwanger; und sie gebar noch drei Söhne und zwei Töchter. Und der Junge Samuel wuchs auf beim HERRN. 22 Und Eli war sehr alt geworden. Und er hörte alles, was seine Söhne ganz Israel antaten und dass sie bei den Frauen lagen, die am Eingang des Zeltes der Begegnung Dienst taten. 23 Und er sprach zu ihnen: Warum tut ihr dergleichen Dinge? Denn ich höre diese eure bösen Taten von dem ganzen Volk. 24 Nicht doch, meine Söhne! Denn das ist kein gutes Gerücht, von dem ich im Volk des HERRN reden höre. 25 Wenn jemand gegen einen Menschen sündigt, so entscheidet Gott über ihn; wenn aber jemand gegen den HERRN sündigt, wer wird dann für ihn eintreten? Aber sie hörten nicht auf die Stimme ihres Vaters, denn der HERR war entschlossen, sie zu töten. 26 Der Junge Samuel aber nahm immer mehr zu an Alter und Gunst bei dem HERRN und bei den Menschen. 27 Und es kam ein Mann Gottes zu Eli und sagte zu ihm: So spricht der HERR: Habe ich mich nicht dem Hause deines Vaters deutlich offenbart, als sie in Ägypten im Haus des Pharao waren? 28 Und ich habe ihn aus allen Stämmen Israels mir zum Priester erwählt, auf meinem Altar zu opfern, um Räucherwerk als Rauch aufsteigen zu lassen, um das Efod vor mir zu tragen. Und ich gab dem Haus deines Vaters alle Feueropfer der Söhne Israel. 29 Warum tretet ihr mit Füßen mein Schlachtopfer und mein Speisopfer, die ich für meine Wohnung geboten habe? Und du ehrst deine Söhne mehr als mich, dass ihr euch mästet von den Erstlingen aller Opfergaben meines Volkes Israel. 30 Darum spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe allerdings gesagt: Dein Haus und das Haus deines Vaters sollen ewig vor mir einhergehen! – aber nun spricht der HERR: Das sei fern von mir! Denn die mich ehren, werde auch ich ehren, und die mich verachten, sollen wieder verachtet werden. 31 Siehe, Tage kommen, da werde ich deinen Arm und den Arm des Hauses deines Vaters abhauen, dass es keinen Greis mehr in deinem Haus geben wird. 32 Und du wirst deinen Feind im Heiligtum sehen, bei allem, was der HERR Gutes tun wird an Israel. Und es wird keinen Greis mehr in deinem Haus geben alle Tage. 33 Doch nicht jeden werde ich dir von meinem Altar ausrotten, um deine Augen erlöschen und deine Seele verschmachten zu lassen; aber aller Nachwuchs deines Hauses soll im besten Mannesalter sterben. 34 Und das soll dir das Zeichen sein, das über deine beiden Söhne Hofni und Pinhas kommen wird: An einem Tag sollen beide sterben. 35 Ich aber werde mir einen Priester erwecken, der beständig ist; der wird tun, wie es meinem Herzen und meiner Seele gefällt. Und ich werde ihm ein Haus bauen, das beständig ist, und er wird vor meinem Gesalbten alle Tage einhergehen. 36 Und es soll geschehen, dass jeder, der von deinem Haus noch übrig bleibt, kommen wird, um sich vor ihm niederzuwerfen für eine kleine Silbermünze und ein Stück Brot, und wird sagen: Gib mir doch Anteil an einem der Priesterdienste, dass ich einen Bissen Brot zu essen habe! 3,1 Und der Junge Samuel diente dem HERRN vor Eli. Und das Wort des HERRN war selten in jenen Tagen; Visionen gab es nicht häufig. 2 Und es geschah in jener Zeit, dass Eli an seinem Ort lag – seine Augen aber hatten angefangen, schwach zu werden, sodass er nicht mehr sehen konnte –, 3 und die Lampe Gottes war noch nicht erloschen, und Samuel lag im Tempel des HERRN, wo die Lade Gottes war, 4 da rief der HERR den Samuel. Und er antwortete: Hier bin ich! 5 Und er lief zu Eli und sagte: Hier bin ich! Du hast mich gerufen. Er aber sagte: Ich habe nicht gerufen. Leg dich wieder schlafen! Und er ging hin und legte sich schlafen. 6 Und der HERR rief noch einmal: Samuel! Und Samuel stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, denn du hast mich gerufen. Und er antwortete: Ich habe nicht gerufen, mein Sohn. Leg dich wieder hin! 7 Samuel aber hatte den HERRN noch nicht erkannt, und das Wort des HERRN war ihm noch nicht offenbart worden. 8 Und der HERR rief wieder, zum dritten Mal: Samuel! Und er stand auf, ging zu Eli und sagte: Hier bin ich! Denn du hast mich gerufen. Da merkte Eli, dass der HERR den Jungen rief. 9 Und Eli sagte zu Samuel: Geh hin, leg dich schlafen! Und so soll es sein, wenn er dich ruft, antworte: Rede, HERR, denn dein Knecht hört! Und Samuel ging hin und legte sich an seinen Ort. 10 Und der HERR kam und trat herzu und rief wie vorher: Samuel, Samuel! Und Samuel antwortete: Rede, denn dein Knecht hört! 11 Da sprach der HERR zu Samuel: Siehe, ich will etwas tun in Israel, dass jedem, der es hört, beide Ohren gellen sollen. 12 An jenem Tage werde ich über Eli alles kommen lassen, was ich gegen sein Haus geredet habe: Ich will es anfangen und vollenden. 13 Denn ich habe ihm mitgeteilt, dass ich sein Haus für ewig richten will um der Schuld willen, denn er hat erkannt, dass seine Söhne sich den Fluch zuzogen, aber er hat ihnen nicht gewehrt. 14 Und darum habe ich dem Haus Elis geschworen: Wenn jemals die Schuld des Hauses Elis gesühnt werden soll durch Schlachtopfer oder durch Speisopfer, ewig! 15 Und Samuel lag bis zum Morgen. Dann machte er die Türen des Hauses des HERRN auf. Und Samuel fürchtete sich, Eli die Erscheinung mitzuteilen. 16 Da rief Eli Samuel und sagte: Samuel, mein Sohn! Er antwortete: Hier bin ich! 17 Und er fragte: Was ist das für ein Wort, das er dir gesagt hat? Verschweige mir ja nichts! So tue dir Gott und so füge er hinzu, wenn du mir etwas verschweigst von allen Worten, die er dir gesagt hat! 18 Da teilte ihm Samuel all die Worte mit und verschwieg ihm nichts. Und Eli sagte: Er ist der HERR; er tue, was in seinen Augen gut ist! 19 Und Samuel wuchs heran. Und der HERR war mit ihm und ließ keins von allen seinen Worten auf die Erde fallen. 20 Und ganz Israel, von Dan bis Beerscheba, erkannte, dass Samuel zum Propheten des HERRN bestellt worden war. 21 Und der HERR fuhr fort, in Silo zu erscheinen; denn der HERR offenbarte sich dem Samuel in Silo durch das Wort des HERRN. 1 Und das Wort Samuels erging an ganz Israel. 2 Und Israel zog aus, den Philistern entgegen zum Kampf: Und sie lagerten sich bei Eben-Eser, und die Philister lagerten zu Afek. Und die Philister stellten sich Israel gegenüber auf. Und der Kampf breitete sich aus, und Israel wurde von den Philistern geschlagen; und sie erschlugen in den Schlachtreihen auf dem Feld etwa viertausend Mann. 3 Und als das Volk ins Lager zurückkam, sagten die Ältesten von Israel: Warum hat uns der HERR heute vor den Philistern geschlagen? Lasst uns von Silo die Lade des Bundes des HERRN zu uns holen, dass er in unsere Mitte kommt und uns aus der Hand unserer Feinde rettet! 4 Da sandte das Volk nach Silo. Und man brachte von dort die Lade des Bundes des HERRN der Heerscharen, der über den Cherubim thront. Und die beiden Söhne Elis, Hofni und Pinhas, waren dort bei der Bundeslade Gottes. 5 Und es geschah, als die Lade des Bundes des HERRN ins Lager kam, da jauchzte ganz Israel mit gewaltigem Jauchzen, dass die Erde erdröhnte. 6 Und die Philister hörten das laute Jauchzen und riefen: Was ist das für ein gewaltiges Jauchzen im Lager der Hebräer? Und sie erkannten, dass die Lade des HERRN ins Lager gekommen war. 7 Da fürchteten sich die Philister und sagten: Gott ist ins Lager gekommen! Und sie sagten: Wehe uns! Denn solches ist bisher noch nie geschehen. 8 Wehe uns! Wer wird uns aus der Hand dieses mächtigen Gottes retten? Das sind die Götter, die die Ägypter mit allerlei Plagen in der Wüste schlugen. 9 Seid tapfer und seid Männer, ihr Philister, damit ihr nicht den Hebräern dienen müsst, wie sie euch gedient haben! Seid Männer und kämpft! 10 Da kämpften die Philister, und Israel wurde geschlagen, sodass sie flohen, jeder in sein Zelt. Und die Niederlage war sehr groß, und es fielen von Israel 30 000 Mann zu Fuß. 11 Und die Lade Gottes wurde weggenommen, und die beiden Söhne Elis, Hofni und Pinhas, kamen um. 12 Da lief ein Mann von Benjamin vom Schlachtfeld und kam noch an demselben Tag nach Silo. Seine Kleider waren zerrissen, und Erde war auf seinem Kopf. 13 Und als er ankam, siehe, da saß Eli auf einem Stuhl und gab acht nach der Straße hin. Denn sein Herz bangte um die Lade Gottes. Und als der Mann ankam, um es in der Stadt zu berichten, da schrie die ganze Stadt um Hilfe. 14 Als aber Eli das laute Schreien hörte, sagte er: Was ist das für ein großer Lärm? Und der Mann kam eilends und berichtete es Eli. 15 Eli aber war 98 Jahre alt, und seine Augen waren starr … A. Political Life of the Period tribes from a distance and against the local Canaanites who had not been dispossessed. During the 12th cent. B.C. a migration of Philistines from Crete and the Aegean region settled along the… The International Standard Bible Encyclopedia, Revised, Bd. 2, S. 912 (einmal) Kittim migrations of sea-peoples mentioned in v 23 was the coming of the Philistines to Palestine in the 12th cent. B.C. The eponym Eber is here employed as a poetic term for the Hebrews (so the… Gibea wird von den Israeliten besiedelt12. Jahrhundert v. Chr. Die Philister infiltrieren Palästina12. Jahrhundert v. Chr. Zeitleiste der biblischen EreignisseKonzept Die Philister besetzen die Gegend von LehiEreignis der Bibel — Die Philister besetzten die Gegend von Lehi, um sich an Simson zu rächen. Liste der Personen namens Philister in der BibelListe Timna (des Nordens)Siedlung — Eine Stadt an der Nordgrenze des Gebiets von Juda, wo Simson erste Eheprobleme mit seiner philistinischen Frau (Ri 14,1-5). Sanherib erobert TimnahEreignis der Zeitleiste, Gruppe, Konflikt Ortschaft oder StadtStadt Parlament legalisiert es, in Englisch oder Schottisch die Bibel zu lesenEreignis der Zeitleiste, Gesetz, Gruppe Sklaverei unter dem Gesetzt oder Freiheit im GeistGal 4,8–6,18, Bibeltext, Biblische Sinneinheit Liste biblischer Entitäten der Art Meer, Bucht oder SalzwasserbereichListe Lokale oder kaiserliche Verfolgung unter der Herrschaft des Maximinus ThraxEreignis der Zeitleiste, Konflikt, Verfolgung Ereignis Lokale oder kaiserliche Verfolgung unter der Herrschaft des Septimius SeverusEreignis der Zeitleiste, Konflikt, Verfolgung David wird von den Führern der Philister abgelehntEinzelperson, Ereignis der Bibel, Ereignis der Zeitleiste — Auf dem Weg in die Schlacht gegen Israel auf Seiten der Philister schickten die Führer der Philister David und seine Männer zurück nach Ziklag. Timna wird von Bacchides befestigtBau, Bauwerk, Ereignis der Zeitleiste, Kunst und Kultur Erster Blog-Eintrag des Proclaim-BlogsEreignis der Zeitleiste, Kunst und Kultur, Text Philister und Ammoniter unterdrücken IsraelEreignis der Bibel — Die Philister und Ammoniter unterdrückten die Israeliten in Gilead 18 Jahre lang. Mehr » Ort Timna (des Südens)Siedlung — Eine Stadt im südlichen Teil des judäischen Hügellands. Timna (in Kanaan)Siedlung — Eine Ortschaft in der Nähe der Stelle, wo Juda seine Schwiegertochter Tamar für eine Prostituierte hielt (Gen 38,12-19). TimnaOrt Timna (Tal)Tal — Ein Tal nördlich des Golfs von Akaba und südöstlich des Toten Meeres, in dem sich Kupferminen und -schmelzen befanden. TimnatStadt — Eine Stadt in Judäa, die von Bakchides im Krieg gegen Jonatan befestigt wurde (1 Makk 9,50). PhilisterlandRegion — Eine Region an der Mittelmeerküste, die von den Philister besiedelt war und von Joppe im Norden bis in den Negev reichte. GatStadt — Eine Hauptstadt der Philister an der Südgrenze Palästinas. Der Riese Goliat stammte aus Gat (1 Sam 17,4). Konzept Teleologie (Wissenschaft des Zweckes oder der endgültigen Ursachen)Weltanschauung Die Philister töten Simons Frau und seinen SchwiegervaterTötung Die Pestbeulen der PhilisterWunder Die Philister töten über 4000 Israeliten im KampfTötung Eleasar, der Sohn Dodos, erschlägt einige PhilisterTötung BesetzenKonzept Einige Israeliten verfolgen und töten die Philister in MizpaTötung Davids Heer schlägt das Heer der PhilisterTötung Schamgar tötet 600 Philister mit einem OchsensteckenTötung Die Philister töten 30.000 Israeliten im KampfTötung Jonatan und sein Waffenträger töten über 20 PhilisterTötung Simson tötet sich selbst und 3000 PhilisterTötung Die Philister töten Jonatan, Abinadab und MalkischuaTötung Herren der PhilisterKonzept Abischai tötet den Philister Jischbi-BenobTötung David und seine Männer töten 200 PhilisterTötung Die Heere von Israel und Juda schlagen die PhilisterTötung Simson tötet 1000 PhilisterTötung Schamma tötet einige PhilisterTötung Schlacht gegen die Philister bei GeserSchlacht Steinaltäre, die die Philister in Philistäa errichtenAltar Die Philister töten die Männer IsraelsTötung Eleasar und König David erschlagen die PhilisterTötung OderKonzept Die Israeliten erschlagen die fliehenden PhilisterTötung Schlacht gegen die Philister bei Gat (2Sam 21)Schlacht Schlacht gegen die Philister bei Gat (2Sam 8)Schlacht David schlägt die PhilisterTötung Person Fürsten der Philister (Richter)Anführer, Politische Organisation — Die Männer, die die Philister zur Zeit der Richter anführten. Timna (Schwester von Lotan)Frau aus der Bibel — Eine Tochter Seïrs und .. Nebenfrau von Esaus Sohn Elifas. Überrest der PhilisterGruppe — Menschen im Land der Philister, von denen Sacharjas Prophezeiung zufolge ein Rest bleiben würde, nachdem Gott ihre Gräuel entfernte. Timna (Häuptling von Edom)Mann aus der Bibel, Stammesführer — Ein edomitischer Häuptling. Philister (Regierungszeit des Joahas)Regionalbevölkerung — Eine Volksgruppe, die im Philisterland ansässig war, von der Zeit des Königs Joahas bis zum Untergang Jerusalems. Timna (Sohn von Elifas)Mann aus der Bibel — Edomiterhäuptling und Sohn des Elifas. Philister (Richter)Regionalbevölkerung — Eine Volksgruppe, die in Philistia siedelte, zur Zeit der Richter. Philister (Geteiltes Reich)Regionalbevölkerung — Eine Volksgruppe, die in Philistia siedelte, zur Zeit des Geteilten Königreiches. Timna (Name)Personenname Philister (Geeintes Reich)Regionalbevölkerung — Eine Volksgruppe, die im Philisterland ansässig war, zur Zeit des geeinten Reichs. PhilisterPersonen, Gruppen, Völker, Regionalbevölkerung — Die Bewohner von Kanaan, die vor allem in der Frühzeit eine große Bedrohung für Israel darstellten. Mehrere Städte in Palästina werden zerstörtca. 1200 v. Chr. IV. Chronological Problems to draw any conclusions from the chronology of the book of Judges. Archeology has shown that ca 1200 B.C. certain cities in Palestine were demolished. A flowering culture of Late Bronze was… The International Standard Bible Encyclopedia, Revised, Bd. 2, S. 1158 (einmal) Klima in Palästina Konzept Lesetipp Palestine, Climate Of  aus The Anchor Yale Bible Dictionary PALESTINE, CLIMATE OF. The climate of any particular region, by which is meant the general pattern of weather which recurs from year to year, is directly related to that region’s position upon the surface of the globe. Thus, the climate of a region cannot be considered in isolation from the climates of other neighboring regions, but must be observed in relationship to them, since shifts in the distribution of high and low pressure systems, together with corresponding changes in global air-flow, have a profound impact upon regional climatic patterns. Most of Palestine, except for the Jordan Valley and the area W of the Dead Sea (which is in a steppe climate zone), falls within the subtropical or Mediterranean climatic region, a region which is characterized by two distinct seasons per year—a dry one and a wet one (the terms “summer” and “winter” are sometimes used, but are not really descriptive of the seasons in Palestine). Being on the N margin of the subtropical zone, Palestine is situated between a subtropical arid zone to its S, the great deserts of Arabia and the Sahara, and a subtropical wet zone to its N. Even though Palestine itself is relatively small, this location results in some marked climatic differences between the N MedienKeine Ergebnisse Schlüsselstellen Gen 3,8 Und sie hörten die Stimme des HERRN, Gottes, der im Garten wandelte bei der Kühle des Tages. Da versteckten sich der Mensch und seine Frau vor dem Angesicht des HERRN, Gottes, mitten zwischen den Bäumen des Gartens. Gen 8,22 Von nun an, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. Gen 9,14 Und es wird geschehen, wenn ich Wolken über die Erde aufwölke und der Bogen in den Wolken erscheint, Gen 18,1 Und der HERR erschien ihm bei den Terebinthen von Mamre, als er bei der Hitze des Tages am Eingang des Zeltes saß. Esra 10,13 Jedoch ist das Volk zahlreich; und es ist die Zeit der Regengüsse, sodass man nicht im Freien stehen kann. Außerdem ist das kein Geschäft für einen Tag, auch nicht für zwei, denn viele von uns haben sich in dieser Sache vergangen. ARCHEOLOGY OF PALESTINE AND SYRIA The ancient areas of Palestine, Phoenicia, and Syria are now incorporated into four modern nations: Israel, Jordan, Lebanon, and Syria. The modern nation Israel was formed in 1948. The wars of 1967 and 1970 resulted in Israeli occupation of the Sinai and Gaza Strip territories of Egypt, the Golan Heights of Syria, and the West Bank of Jordan. The last is a large area of Cisjordan that includes Samaria, the Old City of Jerusalem, and many other important biblical sites. The Hashemite Kingdom of Jordan includes the transjordanian areas of ancient Gilead, Ammon, Moab, and Edom. Modern Lebanon, a small country about 135 mi (215 km) long and no broader than 50 mi (80 km), includes the ancient Phoenician coast, the Lebanon Mountains, and the fertile Beqa‘Valley. The Syrian Arab Republic extends 350 mi (560 km) inland to include the northwestern area of ancient Mesopotamia—the region of the upper Euphrates River and its major tributary, the Khābûr (Habor) River. Although the mouth of the Orontes lies in the district of Alexandretta ceded to Turkey in 1939, this important area of ancient Syria will be included in the following discussion. I. HISTORY OF ARCHEOLOGICAL INVESTIGATION A. SYRIA B. PHOENICIA C. PALESTINE D. TRANSJORDAN II. SIGNIFICANT ARCHEOLOGICAL DISCOVERIES A. SURVEYS B. MESOLITHIC AND NEOLITHIC AGES C. CHALCOLITHIC AGE D. EARLY BRONZE AGE E. MIDDLE BRONZE AGE F. LATE BRONZE AGE G. EARLY IRON AGE H. UNITED MONARCHY I. DIVIDED MONARCHY J. BABYLONIAN CONQUEST K. PERSIAN AND HELLENISTIC PERIODS L. HERODIAN PERIOD M. NT PERIOD N. DEAD SEA SCROLLS AND THE BAR COCHBA FINDS O. LATE ROMAN AND BYZANTINE PERIODS I. History of Archeological Investigation A. Syria Major excavations in Syria began in the early 20th century. From 1911 to the outbreak of World War I, R. C. Thompson, T. E. Lawrence (of Arabia), D. G. Hogarth, and C. L. Woolley worked at Carchemish on the Euphrates River near the Syrian-Turkish border, uncovering a large number of Syro-Hittite reliefs. Carchemish was the site of the battle in 605 B.C. between Nebuchadrezzar and Neco (2 Ch. 35:20; Jer. 46:2). The excavators found evidence of this battle, including the shield of a Greek mercenary soldier in the hire of Neco. On the Habor (Khābûr) River near the Turkish border is Tell Halâf, ancient GOZAN. Max von Oppenheim excavated the site in 1911–1913 and 1927–1929. An inscribed altar from Halâf yields our oldest Aramaic text, dated to 925 B.C. Under the Assyrians Gozan was a provincial capital. Israelites were sent there by Tiglath-pileser III in 734–732 B.C. (1 Ch. 5:26) and by Shalmaneser V and Sargon II in 722 (2 K. 17:6; 18:11). DURA-EUROPAS is a huge settlement of 160 acres (65 hectares), 25 mi (40 km) up the Euphrates from the Iraqi border. Eminent Belgian, French, and American scholars worked at the site in 1922–1923 and from 1928 to 1937. Among their significant discoveries were a Mithraeum (2nd cent. A.D.), a synagogue (3rd cent. A.D.), and a church (3rd cent. A.D.) which is the earliest yet found. All these buildings were decorated with frescoes. Tell ‘Asharah is situated 15 mi (25 km) below the confluence of the Habor and the Euphrates. It was identified by E. Herzfeld as ancient Terqa, the capital of the kingdom of Ḥana in the Old Babylonian period. In 1923 F. Thureau-Dangin conducted a short season there. At that time the mound measured 2600 by 2000 ft (800 by 600 m), but erosion by the Euphrates has reduced this to only 1870 by 1670 ft (570 by 510 m). In 1974 T. H. Carter began new excavations at the site; these were continued by G. Buccellati. From 1924 to 1929 R. du Mesnil du Buisson excavated ancient Qatna, the capital of an important kingdom that flourished during the Old Babylonian period. The site, about 3300 ft (1000 m) square, was protected by steep “Hyksos” ramparts, some 50 ft (15 m) high. F. Thureau-Dangin excavated Arslan Tash, ancient Hadâtu, from 1927 to 1929. He found an important collection of ivories in a magnificent provincial palace of Tiglath-pileser III. On the coast E of the tip of Cyprus is one of the most important sites in the Near East, Râs Shamrah, ancient UGARIT. The initial discovery was made accidentally in 1928 by a farmer whose plow struck a tomb. This led to the excavation of the tell of Ugarit less than a mile away. Begun in 1929 by C. Schaeffer, excavations continued until 1939. They were resumed in 1948. Ugarit flourished between 2100 and 1200 B.C. The excavators have uncovered a palace, and temples of Dagon and Baal. Most important are the archives, with numerous clay tablets in Akkadian and the previously unknown Ugaritic. The latter was deciphered concurrently in 1930 by H. Bauer of Germany and by E. Dhorme and C. Virolleaud of France. As recently as 1960 excavators came upon a new archive, which produced thirty boxes of texts. The Ugaritic texts are of paramount importance to OT studies because the religion of Baal, Anath, and other Ugaritic gods is similar to that of the Canaanites of Palestine. The literary style and vocabulary of texts such as the epics of Aqhat and of Keret are very similar to the poetic portions of the OT. Ancient HAMATH on the Orontes was investigated by the Danes under H. Ingholt between 1931 and 1938. Hamath was an independent kingdom conquered by Jeroboam II (2 K. 14:28). Tell Ta‘yinat near Antioch was excavated by C. W. McEwan from 1932 to 1938. He found a Syro-Hittite temple of the 9th cent. B.C. with a ground plan similar to that of Solomon’s temple. Ancient ANTIOCH (SYRIAN) was the third largest city in the Roman empire. Joint American-French excavations were conducted between 1932 and 1939 under G. Elderkin, C. Morey, and R. Stillwell. Hundreds of fine mosaics were recovered from twenty churches of the 4th century. Unfortunately, little of the earlier levels was recovered, as these are now under the water table of the Orontes. Only one inscription and a marble fragment bear witness to the Jews of ancient Antioch, who comprised one-seventh of the population. At the famous suburb of DAPHNE, 5 mi (8 km) S of Antioch, excavators found the Roman theater built by Vespasian on the site of the Jewish synagogue. On the Euphrates just across from the Iraqi border is one of the most important sites in the Near East, ancient MARI, a major city that flourished until it was destroyed by Hammurabi in the 18th cent. B.C. Bedouin accidentally discovered the site in 1933. The French under A. Parrot have excavated Mari in more than twenty seasons (1933–1939, 1951–1956, and since 1960). They cleared a royal palace of the 2nd millennium B.C., covering 15 acres (6 hectares) and including 270 rooms, some with striking frescoes. Of the greatest significance are more than twenty thousand cuneiform tablets, which provide us with (among other things) names similar to those found in Abraham’s genealogy. Recently published texts from Mari provide the first substantial parallels to biblical prophecy. Tell Chagar Bazar, on a branch of the Habor about 20 mi (30 km) S of the Turkish border, was excavated under M. E. L. Mallowan (1935–1937). Its identification is uncertain. It is significant that an Old Babylonian text from the site mentions horses, for this area became part of the state of Mitanni, which flourished because of its charioteers. Just S of Tell Chagar Bazar, Tell Brâk also was excavated by Mallowan between 1937 and 1939. In the temple terrace (2900 B.C.) were thousands of black and white alabaster “eye idols,” figurines of gods consisting of pairs of eyes. An unexpected discovery was a palace belonging to Naram-Sin of Akkad (2250 B.C.). From 1937 to 1939 and from 1946 to 1949 C. L. Woolley labored at the large mound of ancient Alalakh on the Orontes in Turkish territory, and also at the port of el-Mina (GK. Poseideion), located at the mouth of the Orontes. A total of 466 Akkadian texts from Alalakh sheds important light on the background of the biblical patriarchs. El-Mina was the major Greek outpost for trade with Syria and Mesopotamia from the 8th to the 4th cents B.C. Biblical TADMOR (2 ch 8:4), The famous oasis city of Palmyra during Roman times, attained its apogee under Queen Zenobia, who dared to challenge the Roman emperor Aurelian (A.D. 271). The extensive ruins, including over one hundred columns still in place, were seen by the Jewish traveler Benjamin of Tudela in A.D. 1172, and were then rediscovered by English merchants at the end of the 17th century. Between the World Wars French scholars such as R. Dussaud, C. Virolleaud, A. Gabriel, and M. Dunand worked at Palmyra. In 1939 H. Seyrig investigated the agora. Just before World War II Chinese silks of the lst–2nd cents A.D. were discovered. From 1954 to 1961 Swiss excavators under P. Collart worked in the Baalshamin temple area. Since 1959 Polish scholars under K. Michalowski have been excavating the camp of Diocletian. From 1963 to 1966 Syrians under A. Bounni uncovered the temple of Nebo. The capital of Syria, DAMASCUS, was also the capital of the Arameans (2 S. 8:5f) until its conquest by Tiglathpileser III in 732 B.C. The outline of “the street called Straight” (Acts 9:11) is still preserved by the modern Sharia‘et-Tawwil, which ends at the Eastern Gate (Bâb esh-Sharqi). In 1947 the Syrians discovered a Roman arch about 13 ft (4 m) below the present street level. The eastern triple gate (now largely restored) at the end of the street also dates from the Roman period. In 1955–1956 the West Germans under A. Moortgat worked at the great mound of Tell Fekherîyeh, E of Tell Halâf on the Habor River. They uncovered a Hurrian settlement of the mid-2nd millennium B.C., which may have been ancient-Waššukanni, the capital of the kingdom of Mitanni. The Danes under P. Riis excavated the site of Tell Sukas on the coast from 1958 to 1963. Sukas is probably the Šuksi mentioned in Ugaritic texts. Gifted with two harbors, Sukas served as an important Greek trading outpost from 850 to 550 B.C. Ancient ARPAD has been excavated by British archeologists since 1960. They have uncovered the remains of the Aramean city whose destruction by the Assyrians left such a deep impression on biblical writers (2 K. 18:34, par Isa. 36:19; Jer. 49:23). Between 1968 and 1974 the Syrians built a major dam on the Euphrates at Tabqa, about 90 mi (145 km) E of Aleppo. The new lake created by the dam, 50 mi (80 km) long and 5 mi (8 km) wide, has covered many tells, including those of the southern part of the kingdom of Carchemish and the eastern part of the kingdom of Yamḫad (Aleppo). Emergency salvage excavations were conducted by many nations at Tell Frey, 12 mi (20 km) upstream from the dam. A palace of the 17th–16th cents B.C., with a number of cuneiform texts, was cleared. Another site, Tell Selenkahiyah, which flourished from 2400 to 2200 B.C., also was subject to salvage excavations. Third-millennium temple at Byblos. During the Amorite period (2nd millennium B.C.) the site was occupied by the “obelisk temple” of Resheph (reconstructed at left). (W. S. LaSor) The Italians under P. Matthiae have been working since 1964 at TELL MARDIKH, 43 mi (70 km) SW of Aleppo. This large tell of 140 acres (56 hectares) has turned out to be one of the most spectacular sites ever excavated, for it was ancient EBLA, one of the main kingdoms of the area. Over twenty thousand cuneiform tablets in Sumerian and in a new dialect, Paleo-Canaanite, have come from its archives, dated to 2400–2250 B.C. Of great significance is the appearance of a king named Ebrum (cf. Eber in Gen. 10:21). Also, cities of Palestine such as Salem, Hazor, Lachish, Megiddo, Gaza, Joppa, etc., are mentioned. B. Phoenicia The earliest explorations in Phoenicia were conducted by the French scholar E. Renan, who came to the Levant in 1860 with troops sent by Napoleon III. The most famous site in Lebanon is the spectacular Roman temple complex of BAALBEK (GK. Heliopolis) in the Beqa‘Valley. Some scholars have sought to associate Aven (Am. 1:5) with the area. Baalbek was first brought to Europe’s attention by P. Belon in 1555, and was then accurately described by Wood and Dawkins in 1751. After the visit in 1898 of Emperor Wilhelm II, the German scholars O. Puchstein and B. Schulz worked at the site. Since World War II excavations and reconstruction have been directed by M. Chehab and H. Kalayan. Soundings have revealed Persian and Hellenistic remains. The French have excavated the port of Byblos under M. Dunand and P. Montet (1921–1924, 1933–1938, 1960–1962, and since 1968). The Egyptians traded with Byblos for the famous cedars of Lebanon from the 3rd millennium B.C., and many Egyptian objects have been recovered from the site. In 1923 the sarcophagus of Ahiram was discovered. Inscribed in archaic Phoenician, it is one of the oldest extant alphabetic inscriptions (early 10th cent. B.C.). Ancient SIDON was a great Phoenician city (Gen. 10:19; 1 K. 5:6 [MT 20]; 16:31). In 1855 the black basalt sarcophagus of Eshmun‘azar, with an important Phoenician inscription, was discovered at Sidon. Thirty-two years later the sarcophagus of his son Tabnit, “priest of Astarte,” was found. At the end of the 19th cent. the Turkish archeologist O. Hamdi discovered four carved sarcophagi, which are the finest Hellenistic sculptures on display in the Istanbul Museum. Outstanding is the “Alexander Sarcophagus,” which depicts a battle between Alexander and the Persians. Bronze figure of Syrian god discovered near Tyre (Trustees of the British Museum) The temple of Eshmun at Boston esh-Sheh, 3 mi (5 km) N of Sidon, was partly excavated by Macridi-Bey and Van Landau in the early 20th century. Work was resumed in 1963 by M. Dunand, who discovered eleven statues of squatting children dedicated to Eshmun. Four of these have Phoenician inscriptions, one with a text naming a series of three kings and a prince from the 5th-4th cents B.C. The Phoenician city of TYRE was renowned for its maritime trade (Ezk. 26:4–14). It was actually an island that was transformed into a peninsula by Alexander the Great’s causeway. Aerial and underwater surveys of the harbor installations were conducted in 1934–1936 by A. Poidebard. Since 1947 systematic excavations under M. Chehab have uncovered 40 acres (16 hectares) in the Roman Byzantine necropolis on the mainland and in the area of the southern harbor on the peninsula. On the mainland at Tyre hundreds of carved sarcophagi (2nd–7th cents A.D.) have been uncovered on both sides of a columned roadway with a monumental gateway. Most impressive is a well-preserved hippodrome (4th cent. A.D.) which seated 100,000 spectators. In the area of the peninsula the excavators have uncovered marble and mosaic pavements of the 4th cent. A.D. and a square arena for two thousand spectators. Unfortunately, pre-Roman levels have proved elusive. German scholars under R. Hachmann conducted excavations from 1963 to 1970 at the site of Kamed el-Loz, ancient Kumidi, in the Beqa‘Valley. Important finds include a fortress and temple with early (13th cent. B.C.) alphabetic ostraca. Also discovered were four cuneiform tablets, similar to the Amarna Letters, which refer to the deportation of some Ḫabiru to Nubia. Midway between Sidon and Tyre lies the site of ZAREPHATH (1 K. 17:8–24; Lk. 4:26). J. B. Pritchard conducted systematic excavations from 1969 to 1974, uncovering for the first time stratified Iron Age (9th-6th cents B.C.) remains of the Phoenicians. The site yielded painted clay masks, a small shrine, and an ivory plaque with an inscription to Tanit-Ashtart (RSV “Ashtaroth,” Jgs. 10:6; 1 K. 11:5). This is the first inscriptional reference in the East to Tanit, who was the goddess worshiped at Carthage. C. Palestine In 1838 an American seminary professor E. Robinson, with his former student E. Smith, made a pioneer survey of sites and established many important identifications. From 1872 to 1878 the British Palestine Exploration Fund sponsored a topographical survey of Cisjordan, conducted by C. R. Conder and H. H. Kitchener. In 1884 and the following years G. Schumacher explored northern Transjordan. The first excavation was undertaken in Jerusalem in 1863 by F. de Saulcy at the so-called “Tombs of the Kings” N of the present walled city. He believed that he had found the mausoleum of the kings of Judah. One tomb, which has a rolling stone, is actually that of Helena,Queen of Adiabene, who was converted to Judaism in A.D. 48. The first important excavator in Palestine was the British Egyptologist Flinders Petrie, who dug in 1890 at Tell el-Ḥesī (mistakenly identified with Lachish, but now believed to be Eglon). He was able to synchronize Palestinian pottery with that found in Egypt. Petrie later dug SE of Tell el-Ḥesī at Tell Jemmeh in 1926–1927, at Tell el-Fâr‘ah (S) in 1928–1930, and at Tell el-‘Ajjûl in 1930–1934. His identifications of these sites are not maintained today. R. A. S. Macalister of Ireland excavated the site of GEZER (Tell Jezer) from 1902 to 1909. An important find was the Gezer Calendar (10th cent. B.C.), the oldest Hebrew text yet discovered. (See also below.) At TAANACH (Tell Ta‘annak) E. Sellin initiated Austrian involvement with campaigns from 1902 to 1904. The cache of twelve cuneiform texts that he discovered is the largest corpus of Akkadian texts found in Palestine. (See also below.) From 1908 to 1910 G. Reisner, who had worked in Egypt, excavated SAMARIA (Sebasṭiyeh), introducing more exact techniques into Palestinian archeology. Excavations were conducted by D. MacKenzie in 1911–1912 at BETH-SHEMESH (Tell er-Rumeileh). His earlier work in the Aegean enabled him to identify Philistine sherds. Because of faulty techniques and inadequate records, most of the results of excavations before World War I are difficult to use. The liberation of Palestine from the Turks by General Allenby opened a period of many fruitful excavations. W. F. Albright, who was to become a leading biblical archeologist, began his career by digging at Tell el-Fûl in 1922–1923. Early Iron Age materials that he discovered strongly support its identification with GIBEAH, Saul’s capital. The Germans, who began excavations at SHECHEM (Tell Balâṭah) in 1913–1914, returned to the site from 1926 to 1934. Unfortunately, digging proceeded without adequate supervision, evidence of pottery was neglected until 1934, and Sellin’s files were destroyed by the American bombing of Berlin in 1943. (See also below.) Tell el-Ḥuṣn (ancient Beth-shean), from Roman theater. The site has been occupied almost continuously since Chalcolithic times. (W. S. LaSor) Excavations at BETH-SHEAN (Tell el-Ḥuṣn) were conducted from 1921 to 1933 by C. S. Fisher, A. Rowe, and G. M. Fitzgerald. Nearly all the top five levels were removed and a sounding to virgin soil went through 70 ft (21 m) of debris. Four Canaanite temples (1400–1000 B.C.) with evidence of a serpent cult were uncovered. Prized discoveries were inscribed stelae of Seti I and Ramses II. That the Egyptians used Philistine mercenaries at this key outpost is evidenced by numerous anthropoid coffins with Philistine features. The most ambitious excavation undertaken in Palestine was that of the Oriental Institute of Chicago at MEGIDDO (Tell el-Mutesellim). The work, directed in turn by C. S. Fisher, P. L. O. Guy, and G. Loud, continued from 1925 to 1939. The five top strata, dating from 350 to 1000 B.C., were completely removed, but in only one area was bedrock reached. The most noteworthy of the discoveries are the so-called stables of Solomon, which were later proved to be from the period of Ahab (9th cent. B.C.). (J. Pritchard has argued that these structures are storehouses, but Y. Yadin would still maintain that they are stables.) Also remarkable are a shaft and tunnel cut to give access to water 118 ft (36 m) below the surface. On the boundary between Judah and Israel W. F. Badè excavated the site of Tell en-Naṣbeh from 1926 to 1935. The tell is identified with Mizpah (1 K. 15:21f). Badè cleared a large city gate (9th cent. B.C.) equipped with benches, and found a seal of Jaazaniah (2 K. 25:23) dated to 600 B.C. See MIZPAH 3. Shiloh (Seilûn) was excavated by the Danes under H. Kjaer from 1926 to 1932. The results indicate that the site was destroyed ca 1100 B.C. See SHILOH 2. W. F. Albright and M. G. Kyle excavated Tell Beit Mirsim from 1926 to 1932. They found a seal of Eliakim, steward of Jehoiachin (2 K. 24:6). Albright’s publication of the stratification and pottery provided the definitive framework for subsequent work in Palestine. He persisted in his identification of the site with biblical DEBIR (originally called Kiriath-sepher); but SEE II.F below. Improved methods of analysis developed by M. Wheeler were introduced by the British excavations of J. W. Crowfoot and K. Kenyon at Samaria from 1931 to 1935. From the NT period is preserved a large basilica and the broad staircase of Herod’s temple to Augustus. (See also II.I below.) R. W. Hamilton excavated Tell Abū Hawâm on the Bay of Haifa in 1932–1933. He found imported Mycenaean pottery and Greek ware of the 10th-9th cents B.C. The latter are among the earliest Greek wares exported to the Near East after the inception of the Dark Age in 1200 B.C. Work on the great mound of LACHISH (Tell ed-Duweir) begun by J. Starkey in 1932 was cut short by his murder by bandits in 1938. Sennacherib captured Lachish in 701 B.C. (2 K. 18:13f), a feat proudly recorded on reliefs in his palace. The remains of fifteen hundred victims desecrated by a layer of pig bones, and an Assyrian helmet, arms, and arrows are grim remnants of the siege. In 1966 Y. Aharoni excavated the “solar shrine.” BETHEL (Beitîn) was excavated in 1934 by W. F. Albright and J. L. Kelso and by the latter in 1954, 1957, and 1960. They found a Canaanite temple and well-built houses. Bethel was burned in the late 13th cent. B.C. and covered with ash nearly 2 m (6.5 ft) thick in places (Jgs. 1:22–26). The Canaanite structures were followed by poorly-built Israelite houses. In JERUSALEM C. N. Johns conducted excavations in the citadel area between 1934 and 1940. He found eighth-to seventh-century B.C. pottery, and walls from the Maccabean period. Excavations in the 1930’s by L. H. Vincent under the building of the Sisters of Zion near the Ecce Homo Arch uncovered what he interpreted as remains of the Herodian fortress Antonia. P. Benoit, however, has argued that the striated flagstones are not part of the Lithostroton where Jesus was tried (Jn. 19:13) but the eastern forum of Hadrian’s Aelia Capitolina. (See also II.L below.) With the outbreak of World War II, followed by fighting between Jews and Arabs, excavations in Palestine ceased almost completely during the 1940’s. One exception was the excavation at Tell el-Fâr‘ah (N) begun in 1946 by R. de Vaux and continued until 1960. This was the site of TIRZAH, the capital of some of the Israelite kings before Omri founded Samaria. In 1947 a Canaanite temple was discovered at Nahariyah. Excavations there by I. Ben-Dor in 1947, by M. Dothan in 1954–1955 and by D. Barag in 1968 recovered Canaanite figurines and a mold for casting them. The year 1948 marked the establishment of the state of Israel. In Jordan (including the West Bank) foreign archeologists continued to dominate the work of excavation, but in the new Jewish state Israeli archeologists themselves took the lead. In 1950–1951 J. L. Kelso and J. B. Pritchard, working at the site of NT JERICHO, uncovered Herodian buildings, including a sunken garden and a reflecting pool. From 1952 to 1958 K. Kenyon reexcavated the site of OT Jericho (Tell es-Sulṭân), which had been worked earlier by E. Sellin and C.Watzinger in 1907–1909, and by John Garstang in 1930–1936. The latter believed that he had found the walls that had fallen flat in Joshua’s siege, an event that he dated to ca 1400 B.C. Kenyon demonstrated that Garstang’s walls belonged instead to a far earlier period. Her expedition found very little from Joshua’s day, for most of the material from this period seems to have been eroded away. Her greatest achievement was the demonstration that Jericho is the oldest Neolithic city in the world, dated to 7000 B.C. From 1953 to 1964 J. P. Free excavated the site of DOTHAN (Tell Dôthā). At this site rectangular cisterns 10 ft (3 m) deep may illustrate the type of pit into which Joseph was placed by his brothers (Gen. 37:24). Y. Aharoni, an Israeli archeologist, excavated Ramat Raḥel, just S of Jerusalem, from 1959 to 1962. He believed that he had discovered the palace built by Jehoiakim and denounced by Jeremiah (Jer. 22:13–19). Israeli archeologist Y. Yadin excavated the massive site of HAZOR (Tell el-Qedaḥ) between 1955 and 1958. Among the significant discoveries were numerous Canaanite shrines, and a clay liver model (for extispicy; see BABYLONIA IX.D) inscribed in cuneiform. (See also II.I below.) Jaffa (Yâfā) was excavated by Y. Kaplan from 1955 to 1961. An important find was part of the city gate, inscribed with the name of Ramses II (13th cent. B.C.). See JOPPA. J. B. Pritchard worked at the site of GIBEON (el-Jîb) from 1956 to 1962. Among his finds were inscriptions with the name Gibeon. The most spectacular discovery was an elaborate water system involving an enormous “pool” with a spiral stairway (cf. 2 S. 2:13). A major salvage expedition was directed from 1957 to 1966 at SHECHEM by G. E. Wright. Shechem served as the training ground for a new generation of American archeologists. A large fortress-temple from the Hyksos period was uncovered. A Canaanite shrine at nearby Tananir, built ca 1400 B.C., may have served as the central shrine for a league of seminomadic tribes. ‘Avdat, about 30 mi (50 km) S of Beersheba, was excavated between 1958 and 1960 by M. Avi-Yonah and A. Negev. There are remains from its Nabatean, Roman, and Byzantine eras. Among the discoveries from the last phase are well-preserved churches and a monastery. From 1959 to 1961 an Italian expedition led by Antonio Frova excavated Qeiṣâriyeh, the Herodian port of CAESAREA. The archeologists cleared the theater that was the scene of Herod Agrippa’s fatal stroke (Acts 12:23) and found an inscription naming Pilate. In 1962 M. Avi-Yonah cleared the remains of a fourth-century A.D. synagogue and found fragments of an inscription mentioning Nazareth—the only occurrence of its name on an inscription. K. Kenyon directed a major expedition designed to investigate the area of OPHEL, OT Jerusalem, from 1961 to 1968. Her work was begun when the area was in Jordanian hands and was completed after the capture of the Old City by the Israelis. (See also II.I, K below.) Excavations from 1962 to 1972 were conducted by by M. Dothan, D. N. Freedman, and J. L. Swauger at the major Philistine settlement of ASHDOD (Esdûd). Mycenaean goddess figurines and Cypro-Minoan texts were among the finds. (See also II.I below.) Between 1962 and 1967 Y. Aharoni worked at Tell ‘Arâd in the Negev. The identification of the site was confirmed by a bowl with the name ARAD incised upon it. Arad was rich in inscribed ostraca from the 9th-4th cents B.C. The greatest surprise was an Israelite sanctuary from the Solomonic period. From 1962 to 1967 an Italian expedition under V. Corbo worked at Herodium (Jebel Fureidîs), where Herod the Great was buried. Many of the structures were uncovered, including a double concentric wall, towers, and a Roman bath. (See also II.L. below) Y. Yadin excavated es-Sebbeh, the spectacular Herodian stronghold of MASADA, from 1963 to 1965. He found valuable remains of the last stand of the Jewish zealots in A.D. 73 against the Romans. (See II.L BELOW.) Between 1963 and 1968 P. W. Lapp reexcavated Taanach. Numerous objects used in Canaanite religion were found, including a terra-cotta mold for the mass production of nude fertility-goddess figurines. A major excavation was conducted at Gezer (see also above) under the directorship of G. E. Wright, W. G. Dever, and others from 1964 to 1974. They cleared the famous row of Canaanite pillars (apparently legal symbols of a treaty) that Macalister had discovered and dated them to ca 1600 B.C. In 1966 an expedition led bv A. Biran began excavations at the northern city of DAN. The finds include a monumental Israelite city gate and a high place. B. Mazar conducted extensive excavations between 1968 and 1977 in the area S of the temple platform in JERUSALEM. He recovered materials from the Herodian period and evidence of the Roman attack in A.D. 70 that destroyed the temple. (See also II.I, L below.) In 1969 Y. Aharoni began excavations at BEER-SHEBA (Tell es-Seba‘). He found extensive structures from the period of the Israelite monarchy. The displacement of a horned altar may have been a result of Josiah’s reforms. D. Transjordan ‘Arâq el-Emîr, about 11 mi (18 km) W of Amman, was discovered in 1817. The site was the home of the influential Tobiad family (cf. Neh. 2:19). H. C. Butler made a study of the palace in 1904–1905; further excavations were undertaken by P. W. Lapp in 1961. (See II.K BELOW.) Jerash (Roman GERASA) was excavated by the British from 1928 to 1929 and by Americans between 1930–1931 and 1933–1934. They traced the two-mile circuit wall and found 150 inscriptions. Among the well-preserved structures are Hadrian’s triumphal arch, the famed elliptical forum, a colonnaded street 2000 ft (600 m) long, and thirteen churches. Khirbet et-Tannur, about 14 mi (23 km) E of the southern tip of the Dead Sea, was excavated by N. Glueck in 1937–1938. Its Nabatean temple yielded architectural fragments and sculptured reliefs of such deities as Atargatis and Zeus-Hadad. Between 1938 and 1940 Glueck worked at the small mound of Tell el-Kheleifeh on the Gulf of Aqabah. Glueck, who discovered evidence of copper smelting, identified the site with EZION-GEBER, Solomon’s seaport (1 K. 9:26). A building with holes in its walls was originally interpreted by Glueck as a smelter, but B. Rothenberg has demonstrated that the building was simply a storehouse or granary. (See also ELATH.) In 1950 and 1956 F. V. Winnett, W. L. Reed and G. W. Van Beek worked at Dhībân (DIBON, or Dibon-Gad). They found fragments of a Moabite stele, the first Moabite ostracon, and the first Moabite structure ever recovered. Excavations were conducted at PETRA, the famous Nabatean capital, from 1958 to 1964 by P. J. Parr and P. Hammond. The Roman theater was cleared. Between 1964 and 1967 J. B. Pritchard worked at the large mound of Tell es-Sa‘īdîyeh. The excavator identified the tell with biblical ZARETHAN, a bronze-working center in the days of Solomon (1 K. 7:45f). Excavations were conducted in 1960–1962 and 1964 at Tell Deir ‘allā, just N of the Jabbok and E of the Jordan, by the Dutch scholar H. J. Franken. The site was identified as Succoth by Glueck, but Franken rejects this identification. Among the rich finds of this cult center are tablets in a unique script similar to the Aegean linear scripts and a wall inscribed in Aramaic mentioning the words of Balaam (Nu. 23). (See SUCCOTH 1.) In 1967 R. H. Smith was able to work briefly at PELLA before fighting broke out between Israel and Jordan. He reached only Byzantine levels but found a sarcophagus which may be descended from the first-century ossuary style. HESHBON (Tell Ḥesbân) was excavated between 1968 and 1976 by S. H. Horn, R. S. Boraas, and L. Geraty. As no Late Bronze remains have been found, Sihon’s capital city (Nu. 21:21–30) must have been located elsewhere. A large plastered cistern from the 9th cent. B.C. has been found (cf. Cant. 7:4). Among the extensive remains from the Roman period are two tombs with rolling stones and a lead flogging head used for scourging. C. M. Bennett conducted a decade-long examination of Edomite sites. In 1960, 1962, and 1965 she worked at Umm el-Bayyârah, which rises almost 1000 ft (300 m) above Petra. Her finds include a royal seal with the name “Qos Gabr,” an Edomite king mentioned in the Assyrian annals of the 7th cent. B.C. In 1968–1969 she excavated Tawīlân, E of Petra. The site proved to be a large Edomite settlement that flourished from the 8th to the 6th cents B.C. In 1971 she worked at Buṣeirah, which is possibly biblical BOZRAH (Am. 1:12; Isa. 34:6), one of the great Edomite cities. A major development in Jordanian archeology has been the training of Jordanian students by American archeologists at the University of Jordan in Amman, established in 1963. II. Significant Archeological Discoveries A. Surveys From extensive surface surveys in Transjordan between 1932 and 1947 N. Glueck concluded that there was a major break in intensive sedentary occupation between 1900 and 1300 B.C., a conclusion that would support the late date of the Exodus and the Conquest in the 13th century. The German scholar S. Mittmann surveyed the area between the Jabbok and the Yarmuk Rivers from 1963 to 1966, mapping about 350 sites. A survey was also conducted by the Heshbon excavations within a 6-mi (10-km) radius of the site. Both of these surveys support in general Glueck’s basic thesis. The Spanish scholar E. Olávarri, who excavated Aroer between 1964 and 1966, found an occupational gap between 2050 B.C. and the end of the Late Bronze period (1550–1200 B.C.). On the other hand. Middle Bronze materials have come to light at Mt. Nebo, Nā‘ûr, and Amman, and LB materials at Medeba and Amman. In 1955 a bulldozer on a runway at the Amman airport uncovered a LB shrine. Salvage operations by G. L. Harding and later work in 1966 by J. B. Hennessy showed that the temple contained a large quantity of imported Mycenaean ware. It has been suggested that this was a tribal-league shrine for seminomadic peoples. Between 1952 and 1964 Glueck surveyed the southern area of the Negeb in Israel and discovered over 1500 sites. In 1963 Lapp estimated that out of 5000 sites in Palestine there had been scientific excavations at about 150, including twenty-six major excavations. Since 1967 Israeli surveys have uncovered thousands of new sites. Of 2500 sites plotted in the Golan Heights and in Judah in 1967–1968, 1000 were hitherto unknown. Thus, in spite of the great increase in excavations, only a very small percentage of the known sites has been excavated. B. Mesolithic and Neolithic Ages (ca 10,000–4300 B.C.) Important finds from the Mesolithic Natufian culture (10,000–7000 B.C.) were discovered in the caves at the base of Mt. Carmel by D. Garrod between 1929 and 1934. In addition to the major Neolithic (ca 7000–4300 B.C.) materials from Jericho, other remains from this period have been found at Abū Ghôsh by J. Perrot and at Beidha (near Petra) by D. Kirkbride. C. Chalcolithic Age (4300–3200 B.C.) Between 1929 and 1938 A. Mallon and R. Koeppel excavated Teleilât el-Ghassûl NE of the Dead Sea. They discovered houses with multicolored frescoes of animals. Excavations in the area of Tel Azor, just SE of Tel Aviv, have yielded ossuary tombs in the shape of dwellings. At Tell Abū Maṭar and other sites in the Beersheba Valley excavations by J. Perrot and others have uncovered Chalcolithic settlements. At En-gedi (‘Ain Jidi) B. Mazar in 1949 and 1961–1962 uncovered a Chalcolithic temenos. In 1960 the Israelis recovered over four hundred cultic objects from a cave in Nahal Mishmar near En-gedi. D. Early Bronze Age (3200-ca 2000 B.C.) On the southwest shore of the Sea of Galilee is the 50-acre (20-hectare) site of Khirbet Kerak, identified as Beth-Yerah. This was excavated between 1944 and 1964 by B. Mazar and others. The red and black burnished pottery, named Khirbet Kerak ware (2550–2275 B.C.), may have had its origins in Anatolia. Excavations by J. Marquet-Krause from 1933 to 1935 and by J. Callaway between 1964 and 1972 have revealed a 28-acre (11-hectare) EB city at et-Tell (identified by Albright with biblical AI). Work at the EB lower city of ARAD by R. Amiran from 1962 to 1966 and since 1971 has uncovered a towered wall and evidence of contacts with Egypt. S. Yeivin conducted excavations at Tell Sheikh Aḥmed el-‘Areini (near modern Tel Gat) from 1956 to 1961. He found a sherd with the name of Narmer, the earliest of the Egyptian pharaohs (3100 B.C.). On the peninsula el-Lisan of the Dead Sea are the walled city and cemetery of Bâb edh-Dhrâ‘, discovered in 1924 by A. Mallon. Excavations by Lapp in 1965 and 1967 at the 10-acre (4-hectare) EB town revealed that the cemetery with its shaft tombs and charnel houses contained an estimated 500,000 individual burials. Surveys in the area by W. Rast and T. Schaub in 1973 indicated that there are four other impressive EB settlements in the area, which was noted in the OT for its five CITIES OF THE VALLEY (Gen. 14:2). E. Middle Bronze Age (ca 2000–1550 B.C.) Archeologists disagree about the parameters and the designation of the earliest phase of the Middle Bronze Age in Palestine. While Albright favored 2000–1800 as the MB I period, K. Kenyon preferred to speak of an Intermediate EB-MB Age with the MB I Age proper beginning ca 1900, and W. Dever preferred to begin the MB I period ca 2100. This era witnessed major destructions caused by the incursions of nomads, whose presence is indicated by large cemeteries. Lapp believed that the newcomers included non-Semitic elements from beyond the Caucasus, whereas Dever and Kenyon identified the invaders as Amorites from Syria. In the 1960’s Dever and Lapp investigated MB I settlements and burials at Jebel Qa‘aqir (8 mi [13 km] W of Hebron) and at Dhahr Mirzbaneh (7 mi [11 km] NE of Bethel). In 1970 Yeivin investigated forty-four tombs at ‘Ain Samiya (9 mi [14 km] NE of Ramallah) and found a silver cup with Mesopotamian mythological motifs. It appears that the nomadic MB I tribes also set up some of the dolmens in the Golan area. Hut foundations were found in the rocky Har Yeruḥam by M. Kochavi. Albright, who dated Abraham ca 1800 B.C., associated the patriarchal movements with caravan sites that flourished in the MB I period in Transjordan and in the Negeb. By using a magnetometer P. C. Hammond discovered some MB remains at Jebel er-Rumeide, a terraced hill W of Hebron. In 1971 he cleared a thick wall from the late 18th century. On the other hand, excavations at Tell es-Seba‘(Beer-sheba) have failed to produce any MB materials. Excavations at Aphek (Râs el-‘Ain), begun in 1972 by M. Kochavi, have revealed a major MB IIA (1900–1750 B.C.) palace with large courtyards. In 1974–1975 several cuneiform lexical fragments were discovered, including a trilingual text in Sumerian, Akkadian, and Canaanite. (See APHEK 1; ANTIPATRIS.) The MB IIB-C (1750–1550 B.C.) period is the age of the Hyksos domination of Egypt, when Jacob and his descendants emigrated to Egypt. Excavations at Dan, Beer-sheba, Tell Malḥata, etc., have uncovered “Hyksos” sloped ramparts. A large fortress temple of this period was found in Shechem. Religious structures of the Canaanites during the MB II period include the spectacular row of pillars at Gezer (see above I.C). At Bethel, Kelso found traces of blood—which he interpreted as evidence of Canaanite sacrifices—under a gate destroyed in the 16th century. C. Epstein discovered a bāmâ, or open-air precinct (see BAMAH), marked off by cyclopean stones at Turbo Mecha just S of Beth-shemesh. F. Late Bronze Age (1550–1200 B.C.) The LB I (1550–1400) was a period dominated by the expansionistic activities of the 18th Dynasty of Egypt. Vivid evidence of the devastation by Thutmose III’s campaign in 1468 B.C. has been found at GEZER. The LB II period covers the 14th and 13th centuries. In the 14th cent. Palestine was threatened by the Ḫabiru during the Amarna age of Akhenaten. The Mycenaean pottery imported from the Aegean in the LB II can be used for dating strata. Egyptian interest in controlling the Via Maris from Egypt along the Philistine coast has been illuminated by finds from Deir el-Balah, SW of Gaza. In 1972 T. Dothan found about forty anthropoid clay coffins in a cemetery used by an Egyptian garrison from the 14th to the 11th. centuries. These served as the prototypes for the later Philistine coffins. Important evidence of the Egyptians in the Negeb was discovered by B. Rothenberg in 1969 at Timna. An Egyptian temple, with inscriptions from Seti I (1318–1304) to Ramses V (1160–1156), was uncovered at the base of the so-called Solomon’s pillars. In opposition to Glueck’s attribution of copper mining in the ARABAH to Solomon, Rothenberg suggests that these operations were conducted at an earlier date by the Egyptians. There are only minimal LB remains from Jericho and Gibeon and none from Ai, cities associated with Joshua’s campaigns. Scholars who believe that Joshua’s campaign can be dated to the 13th cent. cite a number of Canaanite cities that were attacked at this time. The burning of Hazor (Josh. 11:1–11) is assigned by Yadin to ca 1230 B.C. on the basis of Mycenaean pottery. The thirteenth-century devastation of Bethel is also attributed to the Israelites by Kelso. Albright identified Tell Beit Mirsim, which was destroyed in the 13th cent., with Debir (see I.C above). Khirbet Rabûd, 9 mi (14 km) S of Hebron, excavated by M. Kochavi in 1968–1969 has now been proposed as a better candidate for DEBIR. The biblical account which indicates that Shechem passed peacefully into Israelite hands is confirmed by its transition from LB to Iron I without a major destruction. G. Early Iron Age (12th–11th cents B.C.) The EI IA-B period was the time of the settlement of the Philistines along the coast and their conflict with the Israelites during the days of the judges and of Saul. The excavations at Taanach confirm the biblical record that the city was captured not by Joshua but later (ca 1125) under Deborah (Jgs. 5:19). The destruction of Dan in the 12th cent. is believed by A. Biran to be the result of the invasion of the tribe of Dan (Josh. 19:47; Jgs. 18:29). The devastation of Shechem in the 12th cent. is attributed to Abimelech (Jgs. 9). (See also SHECHEM II.) In the late 13th and early 12th centuries the sea-peoples from the Aegean invaded the Levant and Egypt during the reigns of Merneptah and Ramses III. The newcomers may have been responsible for the shrine with a lion’s skull discovered in the thirteenth-century level at Jaffa. The most famous of the sea-peoples were the Philistines. Impressive Philistine objects, which betray their Aegean origins (Am. 9:7), have been recovered from Ashdod. A unique Philistine temple with two column bases, reminiscent of the temple destroyed by Samson (Jgs. 16:29), was uncovered by A. Mazar in 1971–1972 at Tell el-Qasîleh. The penetration of the Philistines into the interior has been illustrated by extensive remains at Gezer and by Philistine objects found as far north as Dan. H. United Monarchy (10th cent B.C.) The mastery of iron smelting, which gave the Philistines an upper hand until the reign of Saul, is vividly illustrated by the discovery of an iron plow in Saul’s palace at Gibeah, reexcavated by Lapp in 1964. David’s capture of Jerusalem from the Jebusites has been illuminated by the excavations of K. Kenyon, who found a massive corner of the wall of the Jebusite city on the slope above the spring Gihon. Unfortunately, almost all of Solomon’s extensive building projects in Jerusalem have been obliterated. One possibly Solomonic structure is a fragmentary casemate wall. Kenyon believes that the enigmatic MILLO, “filling,” which was repaired by David (2 S. 5:9) and by Solomon (1 K. 9:15), referred to the massive platforms on the eastern edge of Ophel, which were in constant need of repair. Striking evidence to illustrate the biblical statement that Solomon built “Hazor, Megiddo, and Gezer” (1 K. 9:15) has come from the discovery of nearly identical gates at these sites. Yadin, recalling that the earlier excavation at Megiddo had uncovered a gate with three chambers on each side, anticipated the discovery of a similar gate at Hazor. His reexamination of Macalister’s report on GEZER (see also above) led to the discovery of an identical gate there. The gateway at Gezer was destroyed late in the 10th cent., probably by Pharaoh Shishak (Sheshonq), who invaded Palestine five years after Solomon’s death (1 K. 14:25). Shishak’s raid at Megiddo was confirmed by a fragment (published in 1929) of his monumental stele. I. The Divided Kingdom (9th–7th cents B.C.) Upon Solomon’s death his kingdom split into the southern kingdom of Judah, headed by his son Rehoboam, and the northern kingdom of Israel, led by the rebel Jeroboam I. The northern kingdom, which was more open to the influence of its pagan neighbors in Phoenicia and Syria, had a history characterized by spiritual apostasy and political instability. The northern kingdom was also the first to succumb to the expansion of the powerful Assyrian empire in the 8th century. Phoenician materials from the 8th–6th cents have been recovered from Achzib on the coast, where I. Ben-Dor cleared seventy tombs in 1941–1942 and 1944. Additional tombs were excavated between 1958 and 1970 by M. Prausnitz. (See ACHZIB 2.) Omri, the sixth king of Israel, transferred his capital from Tirzah to Samaria (1 K. 16:23f). This transfer is confirmed by the discovery of unfinished buildings from Omri’s time at Tell el Fâr‘ah (N), identified with Tirzah (see I.C above). Omri’s son Ahab married the notorious Phoenician princess Jezebel; this explains the presence of fine Phoenician masonry at Samaria. Ivory fragments found there illustrate the reference to Ahab’s “ivory palace” (1 K. 22:39). Ahab’s reign has also been credited with a number of constructions at Hazor, including the large pillared hall and the impressive water system, which descended 130 ft (40 m) to a spring. The so-called stables of Solomon at Megiddo have been redated to Ahab’s reign. In the 8th cent. Judah was threatened and Israel was destroyed by the Assyrian expansion to the west. HAZOR was destroyed by Tiglath-pileser III in 732, during the reign of Pekah (2 K. 15:29); in the burned debris of the acropolis was found an ostracon with Pekah’s name. At the site of ACCO (Tel ‘Akko) M. Dothan, who began excavations in 1973, has found further evidence of the Assyrian attack. Lapp discovered a small fortress, destroyed probably by Tiglath-pileser III, at Tell er-Rumeith in Gilead. After completing the siege of Samaria in 722, Sargon II sent further armies against the rebel Yamani (“Greek”) of ASHDOD in 721. J. Kaplan, who excavated the seaport of Ashdod-Yam from 1965 to 1968, believed that he had found the wall built by Yamani. M. Dothan discovered at Ashdod a fragment of an Assyrian stele which confirms the reference (Isa. 20:1) to the campaign of Sargon’s field marshal at Ashdod. The presence of the paganism denounced by the prophets of Judah has been vividly illustrated by K. Kenyon’s work at Jerusalem. Along the east slopes of OPHEL she discovered a ritual complex, including two stone pillars and a cultic cave dated ca 800 B.C. (2 K. 12:3; 14:4). She also found a cave deposit dated ca 700 with thirteen hundred pottery vessels and numerous human and animal figurines. Middle Bronze and Late Middle Bronze (ca 2000–1500 B.C.) pottery from Megiddo, a period of prosperity but little peace, indicated by numerous strata and phases of strata (Oriental Institute, University of Chicago) B. Mazar has found eighth-to seventh-century tombs near the southwest corner of the temple platform; he suggested that these may represent a royal cemetery. In the Jewish quarter of the walled city of Jerusalem, which N. Avigad has excavated since 1969, a city wall (cf. Neh. 3:8) 23 ft (7 m) broad was found. This wall, which enclosed the mišneh, “second quarter” (2 K. 22:14), was probably built by Hezekiah as a defense against Sennacherib’s attack in 701. An inscription discovered at the Pool of Siloam in 1880 describes Hezekiah’s construction of the Siloam tunnel. In Transjordan, also, key discoveries have been made for this era. In 1879 H. Clermont-Ganneau was able to secure for the Louvre the important Mesha Stele (MOABITE STONE) from DIBON, the capital of Moab. It gives the Moabite king’s version of his conflict with the Israelites in the 9th cent. (2 K. 3:4–27). Objects identified as manger and hitching post from level IV at Megiddo. Once identified as “Solomon’s stables,” the building complexes have been dated to Ahab’s time, and their function is open to question. (B. Van Elderen) In 1961 a stone slab with eight lines in Ammonite was discovered on the citadel mound at Amman. This rare inscription, which includes a reference to the god Milcom (1 K. 11:5), is dated by F. Cross to the 9th cent. and by S. Horn to the 8th century. In 1972 excavations under H. Thompson at Tell Siran on the campus of the University of Jordan in Amman uncovered a unique bronze bottle with eight lines of Ammonite. The text contains an inscription of the king of Ammon in the 7th cent. B.C. J. Babylonian Conquest (6th cent B.C.) In 1960 J. Naveh excavated the fortress of Meṣad Ḥashavyahu on the coast between Jaffa and Ashdod. The large quantity of Greek pottery indicates that this was held by Greek mercenaries in the service of Pharaoh Neco. Neco was defeated in 605 B.C. at Carchemish by Nebuchadrezzar, who also employed Greek mercenaries. From Arad have come ostraca from a fort destroyed by Nebuchadrezzar. They include instructions for the distribution of supplies to the KITTIM, who according to Aharoni were Greek mercenaries fighting for Judah. The abundant evidence of Greeks in the Near East at this early date indicates that the presence of Greek words in the Aramaic of Daniel is not an anachronism. Epitaph of Shebna-yahu (Shebna), a royal steward of the early 7th cent. B.C. (cf. Isa. 22:15f), written in archaic Hebrew (Phoenician) script (outlined in white for clarity). From rock-cut tomb at Siloam. (Trustees of the British Museum) In 1942 an Aramaic papyrus was found at Saqqârah in Egypt. It is a letter, dated 604 B.C., from a King Adon to Pharoah Neco. Adon, who was probably the king of ASHKELON, asks for aid against the invading forces of Nebuchadrezzar (2 K. 24f). Ostraca from Lachish reveal the tense situation before Nebuchadrezzar’s attack. In 1975 N. Avigad discovered arrowheads and charred wood near a defensive tower in Jerusalem dating to the Babylonian king’s assault in 586 B.C. Round tower from the Hellenistic second defense system, which replaced the Israelite inner wall around the summit at Samaria (B. Van Elderen) A vivid memorial of one man’s faith in the face of the Babylonian invasion has been found at Khirbet Beit Lei, 5 mi (8 km) E of Lachish. F. Cross has translated the inscription, first published by J. Naveh in 1963, as follows: “I am Yahweh thy God; I will accept the cities of Judah and will redeem Jerusalem,” and has suggested that this may have been incised by a refugee who thus expressed his trust in God’s faithfulness in spite of the desolation of the Holy City (Lam. 3:22–24). In addition to the well-known sites that were devastated by the Babylonians, the Israeli surveys of Judah in 1967–1968 uncovered many previously unknown settlements that are small and nameless. S. Weinberg has suggested that we may obtain a truer picture of Palestine in this period by the excavation of these sites, which have sixth-to fifth-century sherds. K. Persian and Hellenistic Periods (5th–2nd cents B.C.) From the second temple of Zerubbabel the only visible remains may be a straight joint about 100 ft (30 m) N of the southeast corner of the temple platform, noted by K. Kenyon in 1966. Kenyon’s excavations revealed that in Nehemiah’s day the perimeter wall was reduced to about 8500 ft (2600 m), which explains how the walls could be repaired within fifty-two days (Neh. 6:15). On the cliff face at ‘Arâq el-Emîr in Jordan is an inscription with the name Tobiah (Neh. 2:19). This is dated to the 6th or 5th cent. B.C. by B. Mazar but to the 3rd cent. B.C. by Albright. In the Persian period the Sidonians established a colony at DOR on the coast. Dor was closely allied with Athens in the 5th cent., as indicated by its inclusion in the Athenian tribute lists and as confirmed by the presence of Attic pottery. At Wâdī ed-Dâliyeh NW of Jericho, bedouin discovered a cave in 1962 and removed rare fourth-century papyri which contain the name of a Sanballat, perhaps the grandson of the governor of Samaria in Nehemiah’s day (Neh. 2:10). Lapp, who explored the cave in 1963–1964, discovered grim remains of about two hundred men, women, and children from Samaria who had tried unsuccessfully to flee from the troops of Alexander the Great in 331 B.C. BETH-ZUR (Khirbet eṭ-Ṭubeiqah) was excavated in 1931 by W. F. Albright and O. R. Sellers, and in 1957 by Sellers. The excavators recovered a dozen bathtubs from the Maccabean era, Beth-zur’s period of greatest prosperity. At ACCO (Roman Ptolemais) in the Bay of Haifa, while clearing the crusader castle between 1955 and 1964, S. Applebaum discovered a Hellenistic temple with an inscription of Antiochus V. Between 1968 and 1973 S. Weinberg excavated Tel Anafa, an important Hellenistic site N of the Sea of Galilee. The settlement, founded before 200 B.C. and destroyed ca 80 B.C., has yielded an unparalleled amount of molded glass and striking architectural ornaments. L. The Herodian Period (1st cent B.C.) Herod the Great built at numerous sites during his reign (37–4 B.C.). In JERUSALEM, B. Mazar has cleared the area S of the great temple platform (see I.C above). He has uncovered magnificent ashlars of the platform, some 30 ft (9 m) long (cf. Mk. 13:1), a street, and a staircase 215 ft (64 m) wide which leads up to the Huldah Gates. A Herodian aqueduct has been traced underground for over 600 ft (180 m). Among the most significant objects uncovered are a fragment of a sundial, a limestone object inscribed qrbn (“offering”; cf. Mk. 7:11), and the inscription “for the place of the blowing [of the trumpet]” on the cornerstone of the parapet of the royal stoa. Fragments with gold leaf enable one to visualize the grandeur of the temple. Evidence of the destruction of the temple in A.D. 70 includes 6 ft (2 m) of debris and ash, and an inscription of Vespasian and Titus discovered in 1970. Excavations along the southwest corner of the retaining wall surrounding the temple mount in Jerusalem. An inscription found in this area confirmed that a tower stood here, from which a priest sounded the beginning of the sabbath. (Consulate General of Israel in New York) In the Jewish quarter W of the temple platform N. Avigad uncovered in 1969 a Herodian building with frescoes and a depiction of a menorah. Another house contained mortars, weights, and a mold for coins. The excavators cleared a sewage canal, which may have served as a temporary refuge for Jews fleeing from the Romans in A.D. 70. In the citadel area of Jerusalem Israeli archeologists in 1970–1971 found Herodian remains believed to be extensions of structures found by Tushingham in 1967 in the Armenian gardens to the south. They interpret these structures as part of a huge platform, perhaps 1000 to 1150 ft (300 to 350 m) long, which would have served as the foundation for Herod’s palace. Some scholars believe that the praetorium of Pilate, where Jesus was tried, was at Herod’s palace rather than at the fortress Antonia, which overlooked the temple area. Yadin uncovered spectacular remains at Herod’s fortress of Masada (see I.C above), including Herod’s palaces and the first synagogue from the 1st cent. A.D. Over four thousand coins, numerous cosmetic objects, and a few MSS were found. Yadin discovered about thirty skeletons of the 960 men, women, and children who perished. Among the remains of the Roman assault still visible are the siege ramp, the circumvallation wall, and several camps. The Herodian fortress of Machaerus in Jordan, where John the Baptist was imprisoned, was excavated by J. Vardaman in 1968. He found aqueducts, bath installations, and evidences of the Roman siege of A.D. 72. At NT Jericho, E. Netzer in 1972–1974 uncovered on the north bank of the Wâdī Qelt a palace complex with a swimming pool. This may have been the pool where the young high priest Aristobulos III was drowned at Herod’s orders. At Herodium, work since 1969 by G. Foerster and E. Netzer has uncovered a large reservoir, 150 by 230 ft (45 by 70 m), at the base of the hill. M. NT Period (1st cent A.D.) Locating Jesus’ exorcism of the so-called Gadarene demoniac has been a problem because of the textual variants in the name of the site (Mt. 8:28; Mk. 5:1; Lk. 8:26; some MSS read “Gerasene” and others “Gergesene”). Origen’s comment that there was a village called Gergesa on the eastern shore of the Sea of Galilee was confirmed in the course of road-building operations in 1970. D. Urman has excavated a first-century A.D. fishing village, called Kursi in Jewish sources, and a fifth-century A.D. church that commemorated the site of the miracle. Excavations begun by G. Foerster in 1973 at TIBERIAS (cf. Jn. 6:23) have uncovered a gate complex dated to the reign of Herod Antipas, who founded the city and named it in honor of the emperor Tiberius. South of Tiberias by the warm springs at Hamath-Tiberias, work by M. Dothan in 1961 cleared a building that may have been used as a synagogue as early as the 1st cent. A.D. The synagogue at CAPERNAUM (Tell Ḥûm), which may rest upon the site of the synagogue attended by Jesus, has been dated to the 2nd cent. A.D. But V. Corbo and S. Loffreda, who reexcavated Capernaum in 1968, now date the building to the 4th cent. on the basis of coins. Digging under an octagonal structure about 30 ft (9 m) from the Capernaum synagogue, the excavators uncovered the remains of a household church. They have suggested, on the basis of graffiti at the site and references by pilgrims (4th–6th cents A.D.), that it was built upon the home of Peter. In 1968 the first physical evidence of crucifixion as a form of punishment was recovered from an ossuary at Giv‘at ha-Mivtar in northeastern Jerusalem. The ossuary, which dates to between A.D. 6 and 66, contained heel bones still transfixed by an iron nail. A crease in the radial bone indicates that the victim had been pinioned in his forearms, rather than in the palms as in the traditional picture of Christ’s crucifixion (GK. cheír in Jn. 20:27 can mean “arm”). The victim’s calf bones had been shattered (cf. Jn. 19:32). (See also CROSS; CRUCIFY VI.) Excavations in and around the Church of the Holy Sepulchre have helped to demonstrate that it lay outside the wall in Jesus’ day. There is therefore no reason to doubt its authenticity as the site of Calvary and the empty tomb. Shafts dug in the church show that the area was used as a quarry and was therefore extramural, a conclusion also supported by Kenyon’s excavation in the adjoining Muristan area. In the area N of the present walled city of Jerusalem, L. Mayer and E. Sukenik discovered in 1925–1927 and 1940 what they believed were sections of the “third wall” of Herod Agrippa I. Subsequent discoveries, including the clearing of a tower facing north in 1972 by S. Ben-Aryeh and E. Netzer, have extended the line of the wall to 3950 ft (1200 m) and have confirmed the identification. This means that by the time of Agrippa I (A.D. 40–44) Jerusalem had expanded to 450 acres (180 hectares), and housed 120,000–150,000 people. N. Dead Sea Scrolls and the Bar Cochba Finds (2nd cent B.C.–2nd cent A.D.) An outstanding development for biblical studies was the discovery between 1947 and 1956 of the DEAD SEA SCROLLS in the caves of QUMRÂN. The MSS include copies of the OT a thousand years older than the Hebrew texts previously available, and sectarian compositions of a community that many scholars identify with the Essenes. From 1951 to 1956 R. de Vaux and G. L. Harding excavated the khirbeh, or ruins, of the monastery at Qumrân, which flourished from ca 130 B.C. to A.D. 68. In 1958 the community’s farm buildings at ‘Ain Feshkha were excavated. De Vaux also investigated forty-three of the more than eleven hundred tombs in the cemeteries. In 1966–1967 S. Steckoll uncovered ten skeletons from the main cemetery. P. Bar-Adon discovered the site of ‘Ain Ghuweir, 9 mi (15 km) S of Qumrân, in 1969. He uncovered a banquet hall, the burials of twelve men, seven women, and a child, and a jar inscribed with the same script as that used in the Dead Sea Scrolls. In 1952 Harding and de Vaux investigated caves at Wâdī Murabba‘ât, 11 mi (18 km) S of Qumrân, where the bedouin had discovered letters and contracts from the Bar Cochba revolt in A.D. 132–135. In 1960 and 1961 at Naḥal Ḥeber, just N of Masada, the Israelis found additional materials from this period, including letters and documents in Aramaic, Hebrew, Nabatean, and Greek. O. Late Roman and Byzantine Periods (2nd–6th cents A.D.) BETH-SHEARIM (Sheikh Abreiq) was famous as a rabbinic center from the 2nd to the 4th cents A.D. Excavations by B. Mazar and N. Avigad between 1936 and 1958 have uncovered numerous sarcophagi, some with mythological motifs. Inscriptions bear witness that notable Jewish dead were brought there from Syria, Phoenicia, Mesopotamia, and Arabia. Khirbet Shema‘was the burial place of Rabbi Shimon bar Yokhai, revered as the author of the Zohar. Between 1970 and 1975 E. Meyers excavated the site, which flourished from A.D. 135 to 360. Its noted synagogue is dated to A.D. 300. Other synagogues of the 4th–5th cents A.D. have been cleared at Ḥammath-Gader, at Chorazin (Mt. 11:21), and at Beth-Alfa. The last building has a mosaic with the signs of the zodiac encircling the figure of Helios-Apollo. The tradition of Jesus’ birth in a cave in BETHLEHEM (Beit Laḥm) was known to Justin Martyr in the 2nd cent. A.D. In 325 Helena, the mother of Constantine, had a church built over the traditional site. Investigations by W. Harvey in 1934 proved that the present Church of the Nativity dates only to Justinian (6th cent. A.D.). He uncovered remains of the Constantinian structure at a depth of 4 ft (1.3 m) below the present floor. At Beit Sahur to the E of Bethlehem, in the Greek Orthodox site of the shepherds’ field, V. Tzaferis discovered in 1972 a well-preserved fourth-century chapel. This is the earliest Christian monument in the Holy Land in such an excellent state of preservation. In 1973 R. Bull discovered a fourth-century A.D. Mithraeum at Caesarea, the first found in Palestine. Soundings were also made in the third-century A.D. hippodrome. MEDEBA (Mâdebā) in Jordan is noted for an important mosaic map of Palestine, dating from the 6th cent. A.D., on the floor of a Greek Orthodox church. Other Byzantine mosaics may still be seen in private houses. Bibliography.—AOTS; AP; Archaeological Institute of America, Archaeological Discoveries in the Holy Land (1967); M. Avi-Yonah, et al., eds, Encyclopedia of Archaeological Excavations in the Holy Land (4 vols., 1975–1978); J. Finegan, Archaeology of the NT (1969); D. N. Freedman and J. C. Greenfield, eds, New Directions in Biblical Archaeology (1969); N. Glueck, Other Side of the Jordan (rev ed. 1970); Rivers in the Desert (rev ed. 1968); D. Harden, The Phoenicians (1963); G. L. Harding, Antiquities of Jordan (rev ed. 1967); K. M. Kenyon, Archaeology in the Holy Land (1960); Jerusalem: Excavating 3000 Years of History (1967); Royal Cities of the OT (1971); P. J. King, BASOR, 217 (Feb. 1975), 55–65; H. Klengel, Art of Ancient Syria (1972); P. Lapp, Tale of the Tell (1975); LBHG; B. Mazar, Mountain of the Lord (1975); C. C. McCown, Ladder of Progress in Palestine (1943); S. M. Paul and W. G. Dever, Biblical Archaeology (1974); M. Pearlman and Y. Yannai, Historical Sites in Israel (1965); C. F. Pfeiffer, ed, The Biblical World (1966); C. F. Pfeiffer and H. F. Vos, Wycliffe Historical Geography of Bible Lands (1967); J. B. Pritchard, Archaeology and the OT (1958); J. A. Sanders, ed, Near Eastern Archaeology in the Twentieth Century (1970); E. B. Smick, Archaeology of the Jordan Valley (1973); J. A. Thompson, Bible and Archaeology (rev ed. 1972); E. K. Vogel, HUCA, 42 (1971), 1–96; WBA; G. E. Wright, Eretz-lsrael, 9 (1969), 120–133; E. M. Yamauchi, Journal of the American Academy of Religion, 42 (1974); 710–726; The Stones and the Scriptures (1972); S. Yeivin, A Decade of Archaeology in Israel 1948–1958 (1960). Preliminary reports of current excavations appear in the following periodicals: AASOR; ADAJ; BA; BASOR; Berytus; IEJ; Levant; PEQ; Quarterly of Department of Antiquities in Palestine; RB; Syria; ZDPV. E. M. YAMAUCHI Ramses III. kämpft gegen die Tjeker und Philisterca. 1190 v. Chr. Die Philister besetzen die Gegend von Lehi Ereignis der Bibel Richter führen Israel › Leben des Simson › Simson beschließt, Rache an den Philistern zu üben › Die Philister besetzen die Gegend von Lehi Die Philister besetzten die Gegend von Lehi, um sich an Simson zu rächen. Medien In Mediathek öffnen Alle Medien durchsuchen nach „Die Philister besetzen die Gegend von Lehi“ Schlüsselstellen Ri 15,9–10 Und die Philister zogen herauf und lagerten in Juda und breiteten sich in Lehi aus. Da sagten die Männer von Juda: Warum seid ihr gegen uns heraufgezogen? Sie sagten: Um Simson zu binden, sind wir heraufgezogen, um ihm zu tun, wie er uns getan hat. Als Versliste speichern1 Stellen in ELB öffnen Ereignisse Richter führen Israel Leben des Simson Simson beschließt, Rache an den Philistern zu übenRi 14,20–16,3 Simson erfährt, dass seine Frau einem anderen gegeben worden istRi 14,20–15,3 Simson verbrennt das Getreide der PhilisterRi 15,4–5 Die Philister verbrennen Simsons Frau und SchwiegervaterRi 15,6 Simson verprügelt die Philister und wohnt in der Felsenhöhle von EtamRi 15,7–8 Die Philister besetzen die Gegend von LehiRi 15,9–10 Die Judäer fesseln SimsonRi 15,11–13 Simson erschlägt Philister mit dem Kieferknochen eines EselsRi 15,14–20 Simson trägt das Stadttor von Gaza fortRi 16,1–3 Richter 14,20–16,3 20 Simsons Frau aber wurde einem seiner Brautbegleiter gegeben, der ihm als Brautführer gedient hatte. 1 Und es geschah nach einiger Zeit, in den Tagen der Weizenernte, da suchte Simson seine Frau mit einem Ziegenböckchen auf, und er sagte: Ich will zu meiner Frau in die Kammer hineingehen. Aber ihr Vater gestattete ihm nicht hineinzugehen. 2 Und ihr Vater sagte: Ich habe fest angenommen, dass du sie nur noch hasst, da habe ich sie deinem Brautbegleiter gegeben. Ist nicht ihre jüngere Schwester schöner als sie? Sie soll dir an ihrer Stelle gehören. 3 Da sagte Simson zu ihnen: Diesmal bin ich ohne Schuld an den Philistern, wenn ich ihnen Übles tue. 4 Und Simson ging hin und fing dreihundert Füchse. Und er nahm Fackeln und kehrte Schwanz zu Schwanz und befestigte eine Fackel zwischen je zwei Schwänzen in der Mitte. 5 Dann zündete er die Fackeln mit Feuer an, ließ die Füchse los in das stehende Getreide der Philister und steckte alles in Brand vom Garbenhaufen bis zum stehenden Getreide, ja, bis zum Weinberg und Olivenbaum. 6 Da sagten die Philister: Wer hat das getan? Und man sagte: Simson, der Schwiegersohn des Timniters, weil er ihm seine Frau weggenommen und sie seinem Brautbegleiter gegeben hat. Da zogen die Philister hinauf und verbrannten sie und ihren Vater mit Feuer. 7 Und Simson sagte zu ihnen: Wenn ihr es so macht – erst wenn ich mich an euch gerächt habe, erst danach will ich aufhören! 8 Und er schlug sie gründlich zusammen – ein gewaltiger Schlag. Und er ging hinab und blieb in der Felsspalte von Etam. 9 Und die Philister zogen herauf und lagerten in Juda und breiteten sich in Lehi aus. 10 Da sagten die Männer von Juda: Warum seid ihr gegen uns heraufgezogen? Sie sagten: Um Simson zu binden, sind wir heraufgezogen, um ihm zu tun, wie er uns getan hat. 11 Da zogen dreitausend Mann von Juda zur Felsspalte von Etam hinab und sagten zu Simson: Weißt du nicht, dass die Philister über uns herrschen? Was hast du uns da angetan? Er sagte zu ihnen: Wie sie mir getan, so habe ich ihnen getan. 12 Da sagten sie zu ihm: Um dich zu binden, sind wir herabgekommen, um dich in die Hand der Philister auszuliefern. Simson sagte zu ihnen: Schwört mir, dass nicht ihr selber über mich herfallen werdet! 13 Und sie sagten zu ihm: Nein, sondern wir wollen dich nur binden und dich in ihre Hand ausliefern, aber töten wollen wir dich nicht. So banden sie ihn mit zwei neuen Stricken und führten ihn vom Felsen herauf. 14 Als er nach Lehi kam, da jauchzten ihm die Philister entgegen. Aber der Geist des HERRN kam über ihn, da wurden die Stricke, die an seinen Armen waren, wie Flachsfäden, die vom Feuer versengt sind, und seine Fesseln schmolzen von seinen Händen weg. 15 Und er fand einen noch frischen Unterkiefer eines Esels, und er streckte seine Hand aus, nahm ihn und erschlug damit tausend Mann. 16 Und Simson sprach: Mit dem Unterkiefer des Esels schlug ich einen Haufen, zwei Haufen! Mit dem Unterkiefer des Esels erschlug ich tausend Mann! 17 Und es geschah, als er ausgeredet hatte, warf er den Unterkiefer aus seiner Hand. Und man nannte jenen Ort Ramat-Lehi. 18 Und er hatte großen Durst. Da rief er zu dem HERRN und sagte: Du hast durch die Hand deines Knechtes diese große Rettung gegeben, nun aber muss ich vor Durst sterben und in die Hand der Unbeschnittenen fallen! 19 Da spaltete Gott die Höhlung, die bei Lehi ist, sodass Wasser aus ihr hervorkam. Und er trank, und sein Geist kehrte zurück, und er lebte wieder auf. Daher gab man ihr den Namen: Quelle des Rufenden; die ist bei Lehi bis auf diesen Tag. 20 Und er richtete Israel in den Tagen der Philister zwanzig Jahre. 16,1 Und Simson ging nach Gaza. Dort sah er eine Hure und ging zu ihr hinein. 2 Das berichtete man den Gazitern und sagte: Simson ist hierhergekommen. Da umstellten sie ihn und lauerten ihm die ganze Nacht im Stadttor auf. Und sie verhielten sich die ganze Nacht still und sagten: Bis der Morgen hell wird, dann wollen wir ihn erschlagen. 3 Und Simson lag bis Mitternacht. Um Mitternacht aber stand er auf und packte die Flügel des Stadttores und die beiden Pfosten und riss sie samt dem Riegel heraus und legte sie auf seine Schultern. Und er trug sie auf den Gipfel des Berges, der nach Hebron zu liegt. Richter 14,20–16,3 20 Simsons Frau aber wurde einem seiner Brautbegleiter gegeben, der ihm als Brautführer gedient hatte. 1 Und es geschah nach einiger Zeit, in den Tagen der Weizenernte, da suchte Simson seine Frau mit einem Ziegenböckchen auf, und er sagte: Ich will zu meiner Frau in die Kammer hineingehen. Aber ihr Vater gestattete ihm nicht hineinzugehen. 2 Und ihr Vater sagte: Ich habe fest angenommen, dass du sie nur noch hasst, da habe ich sie deinem Brautbegleiter gegeben. Ist nicht ihre jüngere Schwester schöner als sie? Sie soll dir an ihrer Stelle gehören. 3 Da sagte Simson zu ihnen: Diesmal bin ich ohne Schuld an den Philistern, wenn ich ihnen Übles tue. 4 Und Simson ging hin und fing dreihundert Füchse. Und er nahm Fackeln und kehrte Schwanz zu Schwanz und befestigte eine Fackel zwischen je zwei Schwänzen in der Mitte. 5 Dann zündete er die Fackeln mit Feuer an, ließ die Füchse los in das stehende Getreide der Philister und steckte alles in Brand vom Garbenhaufen bis zum stehenden Getreide, ja, bis zum Weinberg und Olivenbaum. 6 Da sagten die Philister: Wer hat das getan? Und man sagte: Simson, der Schwiegersohn des Timniters, weil er ihm seine Frau weggenommen und sie seinem Brautbegleiter gegeben hat. Da zogen die Philister hinauf und verbrannten sie und ihren Vater mit Feuer. 7 Und Simson sagte zu ihnen: Wenn ihr es so macht – erst wenn ich mich an euch gerächt habe, erst danach will ich aufhören! 8 Und er schlug sie gründlich zusammen – ein gewaltiger Schlag. Und er ging hinab und blieb in der Felsspalte von Etam. 9 Und die Philister zogen herauf und lagerten in Juda und breiteten sich in Lehi aus. 10 Da sagten die Männer von Juda: Warum seid ihr gegen uns heraufgezogen? Sie sagten: Um Simson zu binden, sind wir heraufgezogen, um ihm zu tun, wie er uns getan hat. 11 Da zogen dreitausend Mann von Juda zur Felsspalte von Etam hinab und sagten zu Simson: Weißt du nicht, dass die Philister über uns herrschen? Was hast du uns da angetan? Er sagte zu ihnen: Wie sie mir getan, so habe ich ihnen getan. 12 Da sagten sie zu ihm: Um dich zu binden, sind wir herabgekommen, um dich in die Hand der Philister auszuliefern. Simson sagte zu ihnen: Schwört mir, dass nicht ihr selber über mich herfallen werdet! 13 Und sie sagten zu ihm: Nein, sondern wir wollen dich nur binden und dich in ihre Hand ausliefern, aber töten wollen wir dich nicht. So banden sie ihn mit zwei neuen Stricken und führten ihn vom Felsen herauf. 14 Als er nach Lehi kam, da jauchzten ihm die Philister entgegen. Aber der Geist des HERRN kam über ihn, da wurden die Stricke, die an seinen Armen waren, wie Flachsfäden, die vom Feuer versengt sind, und seine Fesseln schmolzen von seinen Händen weg. 15 Und er fand einen noch frischen Unterkiefer eines Esels, und er streckte seine Hand aus, nahm ihn und erschlug damit tausend Mann. 16 Und Simson sprach: Mit dem Unterkiefer des Esels schlug ich einen Haufen, zwei Haufen! Mit dem Unterkiefer des Esels erschlug ich tausend Mann! 17 Und es geschah, als er ausgeredet hatte, warf er den Unterkiefer aus seiner Hand. Und man nannte jenen Ort Ramat-Lehi. 18 Und er hatte großen Durst. Da rief er zu dem HERRN und sagte: Du hast durch die Hand deines Knechtes diese große Rettung gegeben, nun aber muss ich vor Durst sterben und in die Hand der Unbeschnittenen fallen! 19 Da spaltete Gott die Höhlung, die bei Lehi ist, sodass Wasser aus ihr hervorkam. Und er trank, und sein Geist kehrte zurück, und er lebte wieder auf. Daher gab man ihr den Namen: Quelle des Rufenden; die ist bei Lehi bis auf diesen Tag. 20 Und er richtete Israel in den Tagen der Philister zwanzig Jahre. 16,1 Und Simson ging nach Gaza. Dort sah er eine Hure und ging zu ihr hinein. 2 Das berichtete man den Gazitern und sagte: Simson ist hierhergekommen. Da umstellten sie ihn und lauerten ihm die ganze Nacht im Stadttor auf. Und sie verhielten sich die ganze Nacht still und sagten: Bis der Morgen hell wird, dann wollen wir ihn erschlagen. 3 Und Simson lag bis Mitternacht. Um Mitternacht aber stand er auf und packte die Flügel des Stadttores und die beiden Pfosten und riss sie samt dem Riegel heraus und legte sie auf seine Schultern. Und er trug sie auf den Gipfel des Berges, der nach Hebron zu liegt. Richter 14,20–15,3 20 Simsons Frau aber wurde einem seiner Brautbegleiter gegeben, der ihm als Brautführer gedient hatte. 1 Und es geschah nach einiger Zeit, in den Tagen der Weizenernte, da suchte Simson seine Frau mit einem Ziegenböckchen auf, und er sagte: Ich will zu meiner Frau in die Kammer hineingehen. Aber ihr Vater gestattete ihm nicht hineinzugehen. 2 Und ihr Vater sagte: Ich habe fest angenommen, dass du sie nur noch hasst, da habe ich sie deinem Brautbegleiter gegeben. Ist nicht ihre jüngere Schwester schöner als sie? Sie soll dir an ihrer Stelle gehören. 3 Da sagte Simson zu ihnen: Diesmal bin ich ohne Schuld an den Philistern, wenn ich ihnen Übles tue. Richter 15,4–5 4 Und Simson ging hin und fing dreihundert Füchse. Und er nahm Fackeln und kehrte Schwanz zu Schwanz und befestigte eine Fackel zwischen je zwei Schwänzen in der Mitte. 5 Dann zündete er die Fackeln mit Feuer an, ließ die Füchse los in das stehende Getreide der Philister und steckte alles in Brand vom Garbenhaufen bis zum stehenden Getreide, ja, bis zum Weinberg und Olivenbaum. Richter 15,6 Da sagten die Philister: Wer hat das getan? Und man sagte: Simson, der Schwiegersohn des Timniters, weil er ihm seine Frau weggenommen und sie seinem Brautbegleiter gegeben hat. Da zogen die Philister hinauf und verbrannten sie und ihren Vater mit Feuer. Richter 15,7–8 7 Und Simson sagte zu ihnen: Wenn ihr es so macht – erst wenn ich mich an euch gerächt habe, erst danach will ich aufhören! 8 Und er schlug sie gründlich zusammen – ein gewaltiger Schlag. Und er ging hinab und blieb in der Felsspalte von Etam. Richter 14,20–16,3 20 Simsons Frau aber wurde einem seiner Brautbegleiter gegeben, der ihm als Brautführer gedient hatte. 1 Und es geschah nach einiger Zeit, in den Tagen der Weizenernte, da suchte Simson seine Frau mit einem Ziegenböckchen auf, und er sagte: Ich will zu meiner Frau in die Kammer hineingehen. Aber ihr Vater gestattete ihm nicht hineinzugehen. 2 Und ihr Vater sagte: Ich habe fest angenommen, dass du sie nur noch hasst, da habe ich sie deinem Brautbegleiter gegeben. Ist nicht ihre jüngere Schwester schöner als sie? Sie soll dir an ihrer Stelle gehören. 3 Da sagte Simson zu ihnen: Diesmal bin ich ohne Schuld an den Philistern, wenn ich ihnen Übles tue. 4 Und Simson ging hin und fing dreihundert Füchse. Und er nahm Fackeln und kehrte Schwanz zu Schwanz und befestigte eine Fackel zwischen je zwei Schwänzen in der Mitte. 5 Dann zündete er die Fackeln mit Feuer an, ließ die Füchse los in das stehende Getreide der Philister und steckte alles in Brand vom Garbenhaufen bis zum stehenden Getreide, ja, bis zum Weinberg und Olivenbaum. 6 Da sagten die Philister: Wer hat das getan? Und man sagte: Simson, der Schwiegersohn des Timniters, weil er ihm seine Frau weggenommen und sie seinem Brautbegleiter gegeben hat. Da zogen die Philister hinauf und verbrannten sie und ihren Vater mit Feuer. 7 Und Simson sagte zu ihnen: Wenn ihr es so macht – erst wenn ich mich an euch gerächt habe, erst danach will ich aufhören! 8 Und er schlug sie gründlich zusammen – ein gewaltiger Schlag. Und er ging hinab und blieb in der Felsspalte von Etam. 9 Und die Philister zogen herauf und lagerten in Juda und breiteten sich in Lehi aus. 10 Da sagten die Männer von Juda: Warum seid ihr gegen uns heraufgezogen? Sie sagten: Um Simson zu binden, sind wir heraufgezogen, um ihm zu tun, wie er uns getan hat. 11 Da zogen dreitausend Mann von Juda zur Felsspalte von Etam hinab und sagten zu Simson: Weißt du nicht, dass die Philister über uns herrschen? Was hast du uns da angetan? Er sagte zu ihnen: Wie sie mir getan, so habe ich ihnen getan. 12 Da sagten sie zu ihm: Um dich zu binden, sind wir herabgekommen, um dich in die Hand der Philister auszuliefern. Simson sagte zu ihnen: Schwört mir, dass nicht ihr selber über mich herfallen werdet! 13 Und sie sagten zu ihm: Nein, sondern wir wollen dich nur binden und dich in ihre Hand ausliefern, aber töten wollen wir dich nicht. So banden sie ihn mit zwei neuen Stricken und führten ihn vom Felsen herauf. 14 Als er nach Lehi kam, da jauchzten ihm die Philister entgegen. Aber der Geist des HERRN kam über ihn, da wurden die Stricke, die an seinen Armen waren, wie Flachsfäden, die vom Feuer versengt sind, und seine Fesseln schmolzen von seinen Händen weg. 15 Und er fand einen noch frischen Unterkiefer eines Esels, und er streckte seine Hand aus, nahm ihn und erschlug damit tausend Mann. 16 Und Simson sprach: Mit dem Unterkiefer des Esels schlug ich einen Haufen, zwei Haufen! Mit dem Unterkiefer des Esels erschlug ich tausend Mann! 17 Und es geschah, als er ausgeredet hatte, warf er den Unterkiefer aus seiner Hand. Und man nannte jenen Ort Ramat-Lehi. 18 Und er hatte großen Durst. Da rief er zu dem HERRN und sagte: Du hast durch die Hand deines Knechtes diese große Rettung gegeben, nun aber muss ich vor Durst sterben und in die Hand der Unbeschnittenen fallen! 19 Da spaltete Gott die Höhlung, die bei Lehi ist, sodass Wasser aus ihr hervorkam. Und er trank, und sein Geist kehrte zurück, und er lebte wieder auf. Daher gab man ihr den Namen: Quelle des Rufenden; die ist bei Lehi bis auf diesen Tag. 20 Und er richtete Israel in den Tagen der Philister zwanzig Jahre. 16,1 Und Simson ging nach Gaza. Dort sah er eine Hure und ging zu ihr hinein. 2 Das berichtete man den Gazitern und sagte: Simson ist hierhergekommen. Da umstellten sie ihn und lauerten ihm die ganze Nacht im Stadttor auf. Und sie verhielten sich die ganze Nacht still und sagten: Bis der Morgen hell wird, dann wollen wir ihn erschlagen. 3 Und Simson lag bis Mitternacht. Um Mitternacht aber stand er auf und packte die Flügel des Stadttores und die beiden Pfosten und riss sie samt dem Riegel heraus und legte sie auf seine Schultern. Und er trug sie auf den Gipfel des Berges, der nach Hebron zu liegt. Richter 14,20–15,3 20 Simsons Frau aber wurde einem seiner Brautbegleiter gegeben, der ihm als Brautführer gedient hatte. 1 Und es geschah nach einiger Zeit, in den Tagen der Weizenernte, da suchte Simson seine Frau mit einem Ziegenböckchen auf, und er sagte: Ich will zu meiner Frau in die Kammer hineingehen. Aber ihr Vater gestattete ihm nicht hineinzugehen. 2 Und ihr Vater sagte: Ich habe fest angenommen, dass du sie nur noch hasst, da habe ich sie deinem Brautbegleiter gegeben. Ist nicht ihre jüngere Schwester schöner als sie? Sie soll dir an ihrer Stelle gehören. 3 Da sagte Simson zu ihnen: Diesmal bin ich ohne Schuld an den Philistern, wenn ich ihnen Übles tue. Richter 15,4–5 4 Und Simson ging hin und fing dreihundert Füchse. Und er nahm Fackeln und kehrte Schwanz zu Schwanz und befestigte eine Fackel zwischen je zwei Schwänzen in der Mitte. 5 Dann zündete er die Fackeln mit Feuer an, ließ die Füchse los in das stehende Getreide der Philister und steckte alles in Brand vom Garbenhaufen bis zum stehenden Getreide, ja, bis zum Weinberg und Olivenbaum. Richter 15,6 Da sagten die Philister: Wer hat das getan? Und man sagte: Simson, der Schwiegersohn des Timniters, weil er ihm seine Frau weggenommen und sie seinem Brautbegleiter gegeben hat. Da zogen die Philister hinauf und verbrannten sie und ihren Vater mit Feuer. Richter 15,7–8 7 Und Simson sagte zu ihnen: Wenn ihr es so macht – erst wenn ich mich an euch gerächt habe, erst danach will ich aufhören! 8 Und er schlug sie gründlich zusammen – ein gewaltiger Schlag. Und er ging hinab und blieb in der Felsspalte von Etam. 1. Samuel 29,1–11 1 Und die Philister versammelten all ihre Heere bei Afek, Israel aber lagerte sich an der Quelle, die bei Jesreel ist. 2 Und die Fürsten der Philister zogen vorüber nach Hundertschaften und Tausendschaften, und David und seine Männer zogen zuletzt mit Achisch vorüber. 3 Da sagten die Obersten der Philister: Was sollen diese Hebräer? Achisch antwortete den Obersten der Philister: Das ist doch David, der Knecht Sauls, des Königs von Israel, der schon seit Jahr und Tag bei mir gewesen ist. Ich habe nicht das Geringste an ihm gefunden von dem Tag an, da er abgefallen ist, bis heute. 4 Aber die Obersten der Philister wurden zornig über ihn, und die Obersten der Philister sagten zu ihm: Schick den Mann zurück, damit er an seinen Ort zurückkehrt, den du ihm angewiesen hast, und damit er nicht mit uns in den Kampf hinabzieht und uns nicht zum Widersacher im Kampf wird! Denn womit könnte er seinem Herrn einen besseren Gefallen tun als mit den Köpfen dieser Männer? 5 Ist das nicht derselbe David, von dem sie bei den Reigentänzen sangen: Saul hat seine Tausend erschlagen und David seine Zehntausend? 6 Und Achisch rief David und sagte zu ihm: So wahr der HERR lebt, ja, du bist redlich! Es wäre mir lieb gewesen, wenn du mit mir im Heer aus- und eingezogen wärest. Denn ich habe nichts Böses an dir gefunden von dem Tag an, da du zu mir gekommen bist, bis zum heutigen Tag; aber den Fürsten gefällst du nicht. 7 Und nun kehre zurück und geh hin in Frieden, damit du nichts tust, was den Fürsten der Philister nicht gefällt! 8 Und David sagte zu Achisch: Was habe ich denn getan, und was hast du an deinem Knecht gefunden seit der Zeit, da ich dir gedient habe, bis heute, dass ich nicht herkommen und gegen die Feinde meines Herrn, des Königs, kämpfen soll? 9 Und Achisch antwortete und sagte zu David: Ich weiß es, denn in meinen Augen bist du so gut wie ein Engel Gottes. Doch die Obersten der Philister haben gesagt: Er soll nicht mit uns in den Kampf hinaufziehen! 10 So mach dich nun früh am Morgen auf mit den Knechten deines Herrn, die mit dir gekommen sind! Und macht euch früh am Morgen auf! Sobald es hell wird, zieht fort! 11 Und David machte sich früh auf, er und seine Männer, um noch am Morgen fortzuziehen und in das Land der Philister zurückzukehren. Die Philister aber zogen nach Jesreel hinauf. Herrschaft Jabins in Hazorca. 1100 v. Chr. Aramäische und phönizische Inschriften1. Jahrtausend v. Chr. Eiserne Pflugscharen werden in Palästina eingesetzt1. Jahrtausend v. Chr. Ägypten fällt in Palästina ein10. Jahrhundert v. Chr. Scheschonq erobert Palästinaca. 924 v. Chr. Äthiopien fällt in Palästina ein und wird von Asa von Juda zurückgeschlagen9. Jahrhundert v. Chr. Dritte Festung in Gibea errichtet9. Jahrhundert v. Chr. Lateinische Ursprünge in Palästina9. Jahrhundert v. Chr. Beschriftete Stempelsiegel sind in Syro-Palästina verbreitet6. bis 9. Jahrhundert v. Chr. Dritte Festung von Gibea wird durch einen Brand zerstört8. Jahrhundert v. Chr. Zivilisation in Gibea7. bis 8. Jahrhundert v. Chr. Glasiertes Gefäß mit kniendem Stier aus az-Zawiyyaca. 800 v. Chr. Hebräischer Brief aus Wadi Murabbaʿatca. 750 v. Chr. Syro-Ephraimitischer Kriegca. 735 – 715 v. Chr. Assyrien belagert Palästina734 – 732 v. Chr. Assyrisches Haus mit gewölbten Lehmziegeldach wurde gebautca. 700 v. Chr. Münzen aus Palästina6. Jahrhundert v. Chr. Mit Stempelinschriften versehene Gefäßgriffe aus Tell Beit Mirsim und Bet-Schemesch6. Jahrhundert v. Chr. Tonscherben aus Palästina600 – 401 v. Chr. Idumäer bewohnen Palästina587 v. Chr. Persisches Reich herrscht über Palästina539 – 331 v. Chr. Frühestes Abfassungsdatum von Tritojesaja538 v. Chr. Nabatäer erreichen südliches Palästina und Sanaica. 500 v. Chr. Mehr »

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